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DRK-Rettungswache Duderstadt setzt neuen Rettungswagen ein

Immer bessere Technik DRK-Rettungswache Duderstadt setzt neuen Rettungswagen ein

Rund um die Uhr ist die Rettungswache  des Deutschen Roten Kreuzes neben dem Duderstädter St.-Martini-Krankenhaus einsatzbereit. Drei Fahrzeuge sind dort stationiert, darunter ein neuer moderner Rettungswagen, von denen es erst zwei in Deutschland gibt. Der zweite steht bei der Berliner Berufsfeuerwehr.

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Kresse, Rothensee und Maria Preising bereiten den Einsatz des neuen RTW vor.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. „Die Technik wird immer besser“, sagt  Mario Rothensee.  Der 43-jährige Duderstädter ist seit 1991 im Rettungsdienst und Leiter der Wache. Der neue rund 4,3 Tonnen schwere RTW ist hinten mit einem Tragestuhllift ausgerüstet. Das erleichtert den Rettungsassistenten und Retttungssanitätern die Arbeit. „Die Patienten fühlen sich auch sicherer“, sagt Rothensee.

Der Wagen ist mit neuester Medizintechnik ausgestattet,  mit Rollstuhl und verschiedenen Tragen. Eine sogenannte Schaufeltrage kann auseinandergeklappt und verlängert werden. Von beiden Seiten können die Tragenhälften unter einen Patienten geschoben werden, sodass er nicht angehoben und möglichst nicht bewegt werden muss. Alle wichtigen Dinge sind in Fächern verstaut, die von außen schnell erreichbar sind.

Der Rettungswagen ist unter anderem mit EKG-Überwachung und Beatmungsgerät ausgestattet. Patienten können von der Intensivstation übernommen werden. Das Beatmungsmuster müsse nicht umgestellt werden, erklärt Rothensees Stellvertreter Marco Kresse. Der frühere Bundeswehr-Sanitäter ist seit zwei Jahren auf der Duderstädter Wache. 19 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Bei der ständigen Fort- und Ausbildung wird mit dem Krankenhaus zusammengearbeitet. Das Haus stellt auch die Notärzte, wenn erforderlich wie zum Beispiel immer bei Herzinfarkten.

Die Duderstädter Rettungswache ist für den Altkreis zuständig, unterstützt aber auch die nächstgelegenen Wachen in Rittmarshausen, Gieboldehausen und im thüringischen Worbis. Das kleinere Mehrzweckfahrzeug wurde Anfang des Jahres beschafft, ist ausgestattet wie der RTW und ebenfalls auf dem neuesten Stand der Technik. Wenn der Alarmmelder piepst, sendet die Leitstelle auch Zielort und Lagestichwort. Die Vorgabe für den Rettungsdienst ist, überall in spätestens 15 Minuten einzutreffen.

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