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Das Christkind ist ein Mädchen

Sieben neue Duderstädter Das Christkind ist ein Mädchen

Sieben kleine neue Erdenbürger haben rund um den Heiligen Abend im St.-Martini-Krankenhaus in Duderstadt das Licht der Welt erblickt. Auch ein Christkind ist darunter.

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Sieben neue Duderstädter mit ihren Eltern: Jamila Milane Starke, das Duderstädter Christkind (Bildmitte mit rosa Strampler), sitzt auf dem Schoß ihrer Mutter Jasmin Döring, dahinter steht Vater Manuel Starke.

„Wir liegen eigentlich im Schnitt“, sagte Maria Wienert, Stationsleiterin der Geburtsstation im Duderstädter Krankenhaus. Sieben gesunde Babys kamen zwischen dem 22. und dem 27. Dezember zur Welt.

 „Eigentlich wollte ich Weihnachten zu Hause feiern“, sagte Jasmin Döring. Doch an Heiligabend, genau um 19.20 Uhr, brachte Jamila Milane den Zeitplan von Döring und Vater Manuel Starke durcheinander. Zwei Wochen vor der errechneten Zeit kam „ihre Prinzessin“: das Christkind 2015 ist ein Mädchen. 3080 Gramm, gesund und mit mütterlicher Erfahrung: „Es war viel leichter als beim ersten Kind“, so Jasmin Döring aus Gieboldehausen. Beim zweiten wisse man eher, „wie das alles funktioniert“.

Einige der Väter und Mütter stammen nicht aus dem Untereichsfeld, sogar ein Heiligenstädter Paar sei darunter. Schwester Maria erklärt dies mit dem guten Patienten-Ärzte-Schwestern-Verhältnis: Auf ein Baby komme so fast eine Betreuung. Eine Leistung, die längst nicht mehr überall zu bekommen sei. Weit mehr als 350 Neugeborenen konnte bislang in diesem Jahr im Duderstädter Krankenhaus ins Leben geholfen werden. Nicht immer komplikationslos, aber auch dann stehen Krankenschwestern, Hebammen und Ärzte zur Seite. Nur im äußersten Notfall müssen Kollegen der Göttinger Kinderklinik hinzugezogen werden.

„Alles meine Kinder“, lächelte Oberarzt Marek Maczka, der über Weihnachten Dienst hatte und mit Chefarzt Dr. Gregor Sysz die Station für Gynäkologie und Geburtshilfe leitet. In den kommenden Tagen wird nun das Neujahrsbaby erwartet.

Vin Gunnar Müller

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