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Das Leben nach der Wahl

Marktumfrage Das Leben nach der Wahl

Von Befürchtungen bis hin zu Abwarten haben die Duderstädter am Mittwoch auf die Nachricht reagiert, dass Donald Trump die amerikanische Präsidentenwahl in der Nacht gewonnen hat. Unberührt ließ es jedoch keinen Befragten.

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Quelle: dpa

Duderstadt. „Bekannte fragen mich alle, warum wurde der gewählt?“, sagte Sigrid Nolte. Sie habe am Vorabend im ZDF eine Dokumentation gesehen, in der Claus Kleber von einem schlechten Bauchgefühl gesprochen habe. „Jetzt muss Trump natürlich erst einmal zeigen, wer Trump wirklich ist“, so die Dekanatsreferentin des Duderstädter Zentrums für Kirchenentwicklung.

Sigrid Nolte

Quelle: Müller

 

Silvia Hillweg

Quelle: Müller

„Ich fürchte“, äußerte Karl Hoffmann, Trump wird sich mit Putin an der EU austoben, den Anfang sehen wir ja schon in den ehemaligen Ostblockstaaten.“ Der Offenbacher habe sich bereits morgens aufgeregt, so seine Lebensgefährtin Silvia Hilligweg. „Das war dieses Mal eine Wahl zwischen Pest und Cholera“, so Hoffmann, „und um Clinton selbst wäre es eigentlich nicht schade.“ Immerhin, werde er jetzt seine Frauen noch häufiger präsentieren, meinte die gebürtige Duderstädterin Hilligweg. Schuld an der Wahl des „politisch völlig unberechnebaren Trumps“ hätten - wie auch beim Brexit - die weißen alten Männer.

Frank Bauer

Quelle: Müller

 

Karl Hoffmann

Quelle: Müller

„Ich habe das geahnt“, sagte Frank Bauer. Neulich habe er einen Artikel über gebildete amerikanische Jugendliche gelesen, die ihre Wahl für Trump in sich logisch mit der Enttäuschung über das „Establishments“ und der Hoffnung begründeten, Trump werde mit Putin gemeinsam den IS angreifen. „Es gibt 320 Millionen und dann kommt so eine Wahl nur zwischen den beiden raus“, so Bauer, der keinesfalls Trump gut finde, aber die Motivation, ihn zu wählen, verstehen wolle.

Das Leben geht weiter

Abwarten, wie sich Trump entwickle, so Bauer: „Obama ist auch mit ‚Yes we can‘ gestartet und als bleierne Ente gelandet.“ Ganz bange ist auch Hoffmann nicht, in vier Jahren habe vielleicht Michelle Obama gute Chancen, Präsidentin zu werden. Bis dahin gelte: „Des Lebe‘ geht weiter.“

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©Richter