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Open-Air-Festival steht für Regionalität

10. Mingeröder Musikfestival Open-Air-Festival steht für Regionalität

„Ein Jahr Warten hat ein Ende!“ So hat Moderator Simon Marschall die johlenden Rockfans und Partygäste zum 10. Mingeröder Musikfestival begrüßt. Mit fünf Bands wurde bis in die Nacht getanzt und gefeiert - und am Ende kommt alles dem Ort zugute. Die gesamten Erlöse werden gespendet.

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Currassion: Die Band steht als erste auf der Mingeröder Bühne.

Quelle: Schneemann

Mingeröde. Zum dritten Mal gab die junge Band Courassion den Auftakt. „Kein leichter Job, als erste Band zu spielen“, meinte Marschall. Den Job bewältigten die fünf Musiker aber bravourös. Der Sportplatz, der als Festival-Gelände diente, füllte sich trotz der frühen Stunde zunehmend, zumal auch das Kinderprogramm mit Spielen und Hüpfburg von jungen Familien gut genutzt wurde.


„Das Musikfestival steht für Regionalität und Gemeinnützigkeit“, pries der Moderator das bewährte Konzept, das sich nun im zehnten Jahr als Erfolgsrezept bestätigt hatte. Auch die folgenden Bands hatten alle Eichsfelder Wurzeln. BlindLinks aus Thüringen waren zum ersten Mal dabei und präsentierten ihren frischen „Pock“ - eine „gesunde Mischung aus Rock und Pop“, so die Beschreibung der Band. Separated Minds kommt aus Mingerode und gehört beim Musikfestival zu den langjährigen Stammgästen. Die Fans ebenso, die den grasbewachsenen „Moshpit“ vor der Bühne nutzten, um springend „Pogo“ zu tanzen.
 Übersprühende Partylaune gab es dann – ebenfalls in alter Festival-Tradition – von Radio Active. Angesagte Rock- und Partyhits, vor allem die Klassiker, brachten den Rhythmus ins Knie. Mit einsetzender Dunkelheit hatte sich auch der Sportplatz mächtig gefüllt, und die Party kam so richtig ins Rollen. „Von hier oben sieht das gut aus“, rief Frontmann David Ballhausen von der Bühne in die feiernde Menge hinein.
 Den Schlussakkord sollten So BIG anschlagen. Zuvor gab es aber noch eine rockig-poppige Zeitreise in die 80-er, wobei sich das tanzende Publikum vor der Bühne in einen wippenden Haufen verwandelte.

Das Mingeröder Musikfestival läuft. Die erste Band auf der Bühne: Curassion.

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„Die Helfer, die Besucher, und die Toleranz der Anwohner tragen das Festival“, sagte Ortsbürgermeister Manfred Görth (CDU). In diesem Jahr waren es mit mehr als 180 Freiwilligen sogar besonders viele Helfer, bestätigte Andre Schwedhelm vom Organisationsteam. Die Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes waren dabei froh, kaum zum Einsatz gekommen zu sein, und auch die Wachleute von Fischer Security sorgten wieder für einen friedlichen und harmonischen Ablauf des 10. Mingeröder Musikfestivals.


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©Richter