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Debatte über Jugendarbeit der Stadt

Jugendräume Debatte über Jugendarbeit der Stadt

Mit ihrem Antrag, einen Sozialpädagogen zur Betreuung der Jugendräume in Duderstadt einzustellen, ist die SPD gescheitert. Im Sozialausschuss der Stadt argumentierte insbesondere die CDU-Mehrheit gegen den SPD-Vorstoß.

Für die Sozialdemokraten brachte Matthias Schenke den Antrag in den Ausschuss für Jugend, Familien, Senioren und Soziales ein. Mit Verweis auf die beständigen Probleme in den Jugendräumen im Bereich der Stadt forderte er die Einstellung eines zusätzlichen Sozialpädagogen bei der Stadtverwaltung. Der solle sich ausschließlich um das Thema Jugendräume kümmern.

Das Kinder- und Jugendbüro der Stadt unter Leitung von Günther Lutterberg leiste bereits gute Arbeit im Bereich der Jugendarbeit, konterte Stefan Nolte (CDU). Dieter Römgens trug für die CDU finanzielle Bedenken gegen die Einstellung einer zusätzlichen Kraft vor. Christdemokrat Hubert Kopp schließlich merkte an, dass zwar gelegentlich Probleme mit Jugendräumen gebe. Diese hielten sich jedoch insbesondere auf den Dörfern in Grenzen, weil die Jugendlichen dort fest in Vereinsstrukturen eingebunden seien.

Keine Abstimmung

Angesichts dieser Gegenargumente wurde der Vorstoß Schenkes nicht weiter verfolgt. Ausschussvorsitzende Jutta Jung (SPD) setzte nicht einmal eine formale Abstimmung über den Antrag an.

Von Ulrich Lottmann

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