Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Für Menschlichkeit, gegen Rechts

Heiligenstadt Für Menschlichkeit, gegen Rechts

Auch aus Protest gegen die fremdenfeindlichen Übergriffe in Clausnitz und Bautzen haben um die 150 Bürger am Sonntagabend in Heiligenstadt für Menschlichkeit im Umgang mit Geflüchteten demonstriert. Thüringens Migrations-Minister Dieter Lauinger (Grüne) erklärte, das Land sei auf die Flüchtlinge angewiesen.

Voriger Artikel
"Duderstadt bleibt bunt" demonstriert weiter
Nächster Artikel
Bauhof fällt Akazien in Duderstadt
Quelle: NR

Heiligenstadt. Organisatoren waren die Initiative für Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie und das Eichsfelder Bündnis gegen Rechts. Lucas Bode als Sprecher der Initiative sagte, diejenigen, die jetzt laut „Wir sind das Volk“ schrien, seien eher „der Bodensatz der Gesellschaft.“

Minister Lauinger erklärte, in Clausnitz seien „elementare Grundsätze der Menschlichkeit mit Füßen getreten worden“. Thüringen sei auf Flüchtlinge angewiesen: „Zurzeit sind 5000 Ausbildungsplätze unbesetzt.“

Heiligenstadts Bürgermeister Thomas Spielmann (Bürgerinitiative „Menschen für Heiligenstadt“) und Diakon Johann Freitag verwiesen auf die christliche Tradition des Eichsfelds, die Fremdenfeindlichkeit verbiete. Allerdings gab es auch Kritik an der Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Für das Untereichsfeld erklärte der Duderstädter Grünen-Politiker Hans-Georg Schwethelm, beim nächsten Auftritt der NPD in Heiligenstadt werde aus Duderstadt ein vollbesetzter Bus kommen, um den Protest im Obereichsfeld zu unterstützen.

Die anderthalbstündige Kundgebung blieb störungsfrei. Rechte ließen sich nicht blicken.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Herbstfest in Rhumspringe

©Richter