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Demo und Gegendemo

„Freundeskreis Thüringen / Niedersachsen“ Demo und Gegendemo

Für Sonntag ist wieder absehbar, dass es zu Demonstration und Gegendemonstration am Obertor kommen wird. Sowohl der „Freundeskreis Thüringen / Niedersachsen“ als auch das Bündnis aus SPD, Grünen und Wählergemeinschaft Duderstädter Bürgern (WDB) haben Kundgebungen angemeldet.

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Sowohl der „Freundeskreis Thüringen / Niedersachsen“ als auch das Bündnis aus SPD, Grünen und Wählergemeinschaft Duderstädter Bürgern (WDB) haben für Sonntag Kundgebungen angemeldet.

Der „Freundeskreis“ kündigt an, erneut einen „Freiheitlichen Bürgertreff“ abzuhalten. In der Einladung zu der Veranstaltung auf Facebook erklären die anonymen Initiatoren, mit der Demonstration auf die Sorge um „wirtschaftliche, demographische, soziale und kulturelle Vorgänge“ aufmerksam machen zu wollen. In seiner Selbstdarstellung beschreibt sich der „Freundeskreis“ als Zusammenschluss kritischer Bürger „jedweder Couleur“ ohne Parteibindung.

Die Initiatoren der Gegendemonstration sehen darin einen taktischen Zug: „Das sind Wölfe im Schafspelz“, sagt Matthias Schenke von der Duderstädter SPD. Das Bündnis halte die Demonstrationen des „Freundeskreises“ für „konzertierte Aktionen der Neuen Rechten“. Dafür spreche, dass es sich bei dem Redner der ersten Treffen am Denkmal am Obertor um Lars Steinke (Junge Alternative) handele, den er dem rechten Spektrum zuordne. Dass der „Freundeskreis“ in Duderstadt Fuß fassen könne, glaubt Schenke nicht. „Die Eichsfelder sind sattelfest genug, um sich nicht vor den Karren spannen zu lassen.“

Eines der Ziele der „Freundeskreis“-Aktivisten sei es, irrationale Ängste vor Flüchtlingen zu erzeugen, glaubt Schenke. Damit aus den „Parolen“ keine Übergriffe würden, sei es nötig, zu handeln. Mit Redebeiträgen, Musik und Lärm zeige das Bündnis, dass für den „Freundeskreis“ in Duderstadt kein Platz sei. Die Teilnehmer treffen sich am Sonntag, 27. Dezember, um 16.45 Uhr am Obertor.

Schenke hofft, dass sich neben SPD, Grünen und WDB auch die CDU dem Protest anschließe, um nach außen geschlossen zu zeigen, dass der „Freundeskreis“ in Duderstadt unerwünscht sei. Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) äußerte sich dazu bisher nicht.

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