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Aus Leerständen werden Ateliers

„Denkmal!Kunst – Kunst!Denkmal“-Festival Aus Leerständen werden Ateliers

2017 soll in den Städten des Fachwerkfünfecks das „Denkmal!Kunst - Kunst!Denkmal“-Festival über die Bühne gehen. Im Vorfeld präsentiert sich jeder Ort mit einem Stadtrundgang. Am Sonnabend, 22. Oktober, sollen Künstler und Immobilien in Duderstadt im Mittelpunkt stehen.

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Historische Bauten und Kunst - wie in diesem Werk von Hannelore Mitschke ten bokkel soll auch der Stadtrundgang in Duderstadt beides berücksichtigen.

Quelle: ne

Duderstadt. Denkmal-Aktivisten, Vertreter der Stadt Duderstadt und Künstler haben jetzt das Programm festgelegt: In vier Gruppen sollen Teilnehmer Kultur in historischen Gebäuden erleben können, eine „reizvolle Kombination“, wie Horst-Joachim Bonitz von der Stadtverwaltung meint. Er koordiniert gemeinsam mit den Organisatoren des Festivals die Veranstaltung.

Vorgesehen sei eine Begrüßung der Teilnehmer um 10.30 Uhr im Rathaus, Marktstraße 66, durch Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU). Anschließend sollen sich Interessierte auf den Weg machen können, um Stadtgeschichte, historische Gebäude und lokale Kunst kennenzulernen.

„Duderstadt scheint anders“ mit Engelhardt

Zu sehen sein sollen dabei Werke des Künstlers Arno Diedrich, der seine Galerie an der Marktstraße 83 öffnen will. Der Maler werde voraussichtlich selbst vor Ort sein, um Fragen zu beantworten. Im Heinemannschen Haus am Gropenmarkt sollen die Gäste „Duderstadt scheint anders“ sehen, kündigt Dietmar Engelhardt an. Der Mingeröder will eine Illuminations-Performance zeigen, die die Aquarelle des Künstlers Rudi Müller ins rechte Licht setzen soll. Müllers Bruder Oskar will am Tag der Stadtführung sein Atelier an der Marktstraße 45 öffnen, wo Besucher die Acrylarbeiten und Skulpturen des Duderstädters kennenlernen können.

Kombination mit Tag der offenen Tür

„Kunst bist Du... derstadt“ plant, die beiden von der Kunstinitiative gemieteten Räume in einem ansonsten leer stehenden Gebäude an der Steintorstraße 64 zu öffnen - nicht nur für die Teilnehmer der Stadtrundgänge, sondern sowohl am Sonnabend als auch am Sonntag für die Öffentlichkeit. Außer einer Werkschau seien Schau-Schmieden und Workshops vorgesehen, erklärte Hannelore Mitschke ten bokkel als Vorsitzende.

Panoramen aus der Luft und „Spätlese“

Das Westerturm-Ensemble soll genutzt werden, um eine Ausstellung der Fotos von Peter Schmäring zu zeigen. Er arbeitet aus der Luft und teils mit 360-Grad-Aufnahmen. Sollte das Wetter es zulassen, werde er die Technik zeigen, kündigt er an. Musik soll dazu von DJ Jan da Silva kommen.

In der Kanzlei Schulte an der Bahnhofstraße 23 soll es Bilder von Ulrich Hollmann zu sehen geben, Impressionen aus dem „Land, wo die Zitronen blühn“. Im Amtsgericht an der Hinterstraße 33 werden bereits „Very Important Pictures“ - Bilder von besonderer Bedeutung für die Künstler - gezeigt. Auch die Schau der Kontura-Mitglieder soll Teil des Programms sein. Im Haus Marktstraße 88, berichtet Lüder Mosler, würden Mitglieder der Künstlerinitiative Werke zum Thema „Spätlese“ zeigen. Das Gerodesche Haus soll die letzte Station und damit der Treffpunkt zum Abschluss sein, also „spät“. Zudem handelt es sich bei dem Gebäude um das ehemalige Domizil der Stadtbibliothek. Der Bezug zum Lesen sei also gegeben.

Musik zum Mittag und zum Abschluss

Zum Abschlussprogramm wollen die Musiker von Just Play beitragen. Und auch für die Mittagspause, die kombiniert werden soll mit einer Führung durch das Ursulinenkloster und die Liebfrauenkirche, sei Musik vorgesehen, kündigt Sandra Kewitz vom Kulturwerk Euzenberg an: „New Voices“ seien mit modernen Gospels in der Kirche zu hören.

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©Richter