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Deponie Breitenberg wird erweitert

Landkreis investiert Deponie Breitenberg wird erweitert

Auf der Boden- und Bauschuttdeponie in Breitenberg rücken die Bauhandwerker an. Der Landkreis Göttingen lässt die Deponie erweitern. Zusätzliches Einlagerungsvolumen von 120 000 Kubikmetern wird geschaffen.

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Mit Blick auf Duderstadt: Deponie bei Breitenberg.

Quelle: Blank

1,68 Millionen Euro sind nach Angaben von Kreisumweltdezernentin Christel Wemheuer (Grüne) für den Um- und Ausbau der Anlage veranschlagt. Um 18 000 Quadratmeter Fläche wird die Deponie erweitert, die Laufzeit damit um rund 15 Jahre verlängert.

Im Mai werden die Arbeiten voraussichtlich ausgeschrieben und mit dem Ausbau einer neuen Zufahrt zur Landesstraße 530 dann im August begonnen, wie Dezernentin Wemheuer berichtet. Mit dem Baubeginn neuer Polder werde im April 2012 gerechnet.

Seit 1995 gibt es in der Gemarkung Breitenberg die Boden- und Bauschuttdeponie. 1997 wurde die Kompostanlage in Betrieb genommen und 2006 außerdem ein Recyclinghof eröffnet. Seitdem werden in der Anlage auch Elektroschrott, Haus- und Sperrmüll sowie Altmetalle angenommen, ebenso Tapetenreste, Altholz und Papier. Eine Fahrt zur Zentraldeponie des Landkreis Göttingen in Deiderode können sich die Eichsfelder damit ersparen.

Biologisch abbaubare Abfälle aus der Grünen Tonne sowie Garten- und Parkabfälle aus privaten und gewerblichen Anlieferungen werden auf der Deponie bei Breitenberg zu hochwertigem „Duderstädter Kompost“ verarbeitet. Zirka 70 Prozent werden landwirtschaftlich vermarktet, 30 Prozent gehen an Privatleute oder Gewerbebetriebe. Die angelieferten Mengen auf der Boden- und Bauschuttdeponie sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Das Einlagerungsvolumen eines ersten Polders ist bald erschöpft.

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