Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
„Der Unterschied ist enorm“

Neugestaltete Räume in der Onkologie „Der Unterschied ist enorm“

Die pflegerische Leiterin Maria Wienert und Chefarzt Dr. Peter Passenberg haben am Montag die neugestalteten Räume der onkologischen Abteilung im Duderstädter St.-Martini-Krankenhaus eröffnet. Einen Großteil erledigten Mitarbeiter, Patienten und Familienangehörige in Eigenarbeit.

Voriger Artikel
Grabstellen werden überprüft
Nächster Artikel
18-Jährige verursacht Auffahrunfall

Bereichsleiterin Maria Wienert und Chefarzt Dr. Peter Passenberg eröffnen die Onkologieräume.

Quelle: Pförtner

Duderstadt. Das Projekt entwickelte und realisierte Wienert während ihrer zweijährigen Fortbildung „Entwicklungsprogramm für Führungskräfte in vincentinischen Einrichtungen“. Geschäftsführer Markus Kohlstedde war sofort von der Idee überzeugt und gab der Bereichsleiterin sofort grünes Licht. „Als ich 2014 hier angefangen habe, gab es noch keinen festen Bereich für die Patienten“, sagte Kohlstedde. „Das haben wir geändert und die Station direkt hinter dem Eingangsbereich eingerichtet.“

Doch der neue Bereich sei aber noch lange nicht optimal gewesen. „Wir waren noch nicht lange eingezogen, da kamen schon die ersten Beschwerden über die trostlosen Räume“, erinnerte sich Oberin Sr. M. Cárola Brun. Während der Planungsphase bezog Maria Wienert auch die Patienten in die Entscheidungen mit ein. „Wir wurden oft mit Fragebogen konfrontiert“, erzählte einer und freute sich, dass die Anregungen umgesetzt wurden.

Für Umsetzung des Projektes fand Maria Wienert zahlreiche Helfer im Krankenhaus und in deren privaten Umfeld. Insgesamt seien rund 20 Personen etwa 200 Stunden beschäftigt gewesen um die Räume neu zu gestalten und einen Steingarten einzurichten, berichtete die pflegerische Leiterin. Dazu gab es für Dr. Passenberg einen richtigen Schreibtisch und für die Mitarbeiter einen Frühstücksraum. „Der Unterschied zur Ausgangssituation ist enorm“, sich der Chefarzt erfreut. So seien die stimmungsvollen Leuchten deutlich angenehmer als die vorherigen Neonlampen. Und in den Liegesesseln könne den Patienten die Chemotherapie in halbwegs angenehmer Form zugeführt werden. Diese erklärten, dass sie sich trotz der harten Diagnose jetzt sehr wohl fühlen.

Zusätzlich zur Eigenleistung wurden 8000 Euro investiert. „Das ist ein Superprojekt für die Förderinitiative“, sagte Kohl­stedde, weshalb sich die Initiative und die Klinik die Ausgaben teilten. 3000 Euro seien dabei als Einzelspende von der Tischlerei Johannes Müller zugesteuert worden. Markus Teichert warb in diesem Zusammenhang um weitere Mitglieder für die Förderinitiative, damit diese weitere Projekte zur Sicherung des Standortes unterstützen könne.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter