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Kranz weht über dem Jugendraum

Richtfest für Pfarrheim-Anbau Kranz weht über dem Jugendraum

„Die Hälfte ist geschafft.“ Sichtlich erleichtert hat sich Ortsbürgermeister Dennis von Ahlen (CDU) am Sonnabendnachmittag darüber gezeigt, dass nun endlich das Richtfest für den Jugendraum gefeiert werden konnte. Eine 20 Jahre währende Geschichte nähert sich damit ihrem Ende.

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Richtfest für den Pfarrheim-Anbau in Desingerode

Quelle: Niklas Richter

Desingerode. Neu bauen, nicht bauen, doch bauen, aber wohin bauen? Im Laufe der Jahre sind wohl alle Optionen für und gegen einen Jugendraum in Desingerode mindestens einmal gedanklich durchgespielt worden. Umso größer war die Freude am Sonnabend, als Manuel Schenke den Richtspruch sprach und nach drei kräftigen Schlücken das Glas auf den Boden fallen ließ. Auf Bierbänken im Pfarrgarten verfolgten die Desingeröer das Richtfest, zu dem der Segen durch Pfarrer George Valooparampil ebenso gehörte wie das gemeinsame Singen von „Großer Gott, wir loben Dich“.

„Was lange währt, wird endlich gut“, nahm auch Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) in seinem Redebeitrag die Vorgeschichte des Neubaus auf. Schlussendlich sei es aber die richtige Entscheidung gewesen, diesen Standort für den Jugendraum zu wählen. „Im Herzen des Dorfes“ sei der Jugendraum gut aufgehoben. Lothar Koch lobte die Nähe zur Mauritius-Kirche. Der CDU-Landtagsabgeordnete und „Halb-Desingeröder“, wie Nolte auf Kochs Zeit als Lehrer und Anwohner Desingerodes anspielte, nannte den Bau ein Zeichen der Zuversicht und des Optimismus. Er wünschte der Gemeinde und dem Bauherr, der Kirchengemeinde St. Georg/St. Mauritius, dass sie mit dem Jugendraum nicht auf dem sprichwörtlichen Sand, sondern auf festem Fundament gebaut hätten.
Eine Aussicht für die nähere Zukunft benannte von Ahlen: Er versprach, dass an selber Stelle noch einmal in diesem Jahr gefeiert werde. Dann nämlich stehe die Eröffnungsparty an.

Anbau mit Terrasse

Der Jugendraum entsteht als Anbau des um rund 50 Quadratmeter vergrößerten Pfarrheims. Auch die Küche soll erweitert werden. Im Außenbereich soll eine rund 70 Quadratmeter große Terrasse entstehen. Die Gestaltung des Jugendraums soll bei den Jugendlichen selbst liegen.

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©Richter