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Deutsch-Polnischer Freundeskreis liefert Hilfstransport nach Kartuzy

„Die Menschen waren unglaublich dankbar“ Deutsch-Polnischer Freundeskreis liefert Hilfstransport nach Kartuzy

Zwölf Stunden hin, zwölf Stunden zurück – und zwischendurch werden Menschen glücklich gemacht. So ähnlich ließe sich wohl die Reise einer Delegation des Deutsch-Polnischen Freundeskreises in Duderstadts Partnerstadt Kartuzy zusammenfassen. Auf den Weg gemacht hatten sich die Eichsfelder Hubertus Werner, Wolfgang Große und Udo Unzeitig.

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Unterwegs in Spendenmission: Hubertus Werner und Udo Unzeitig (links und Mitte) vom Deutsch-Polnischen Freundeskreis mit Wojtek Nalecz-Wardeski, Gregorsz Gulunski und Roman Tluszinski.

Quelle: EF

Duderstadt. „Ich habe meinem Bruder Edwin versprochen, dieses Engagement aufrecht zu erhalten, und das mache ich dann auch“, erklärt Unzeitig, dessen Bruder Edwin jahrzehntelang Hilfstransporte nach Kartuzy begleitet hatte.

Udo Unzeitig selbst hat den Hilfstransport zum dritten Mal begleitet.

Mehr als 20 Mal seien Duderstädter bereits in die polnische Partnerstadt gefahren, um dem Waisenhaus und der Sozialstation mit Kleidung, Schuhen und Spielzeug unter die Arme zu greifen. Dank der Unterstützung der Firma Ottobock haben die Duderstädter dieses Mal neben Rollstühlen, die schon mehrfach gespendet werden konnten, auch spezielle Liegen für behinderte Menschen mitnehmen können.

Zu einer Familie, deren vier Jahre altes Kind mit einer Behinderung auf die Welt kam, hatten die Duderstädter während ihrer Reise persönlichen Kontakt: „Die Menschen waren so unglaublich dankbar“, erinnert sich Unzeitig.

Ganze Trikotsätze für Mannschaften gespendet

Rund neun Monate lang habe er Sachspenden und Geld gesammelt. Rund 90 Paar Schuhe, ganze Trikotsätze für  Fußballmannschaften und jede Menge Kleidung seien dabei zusammengekommen. Und mit den 900 Euro an Spenden habe man die Fahrt finanzieren können. „Ohne die privaten Spender und die beteiligten Firmen würde so etwas nicht funktionieren“, sagt Unzeitig, der bereits jetzt beginnt, für den nächsten Hilfstransport – „voraussichtlich im Frühjahr“ – zu sammeln.

An ihn können sich Interessierte wenden, die selbst etwas beisteuern möchten. Dann kann es beim nächsten mal wieder heißen: „Hinfahren, ausladen, Freude machen.“ So nämlich fasst Unzeitig die Reise der Delegation nach Kartuzy zusammen.

Sach- und Geldspenden für den Hilfstransport im kommenden Jahr nimmt Udo Unzeitig vom Vorstand des Deutsch-Polnischen Freundeskreises unter Telefon 0 55 27 / 33 77 entgegen.

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©Richter