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Reise ins Nachbarland

Deutsch-polnischer Freundeskreis Reise ins Nachbarland

Mit einer Fahrt ins Nachbarland hat der deutsch-polnische Freundeskreis das 20-jährige Bestehen seiner Partnerschaft mit den Freunden aus Kartuzy gefeiert. Auf dem Reiseplan standen Besuche in Krakau, Auschwitz und Breslau sowie Begegnungsabende mit einer Gruppe aus Kartuzy.

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Unterwegs im Nachbarland: der deutsch-polnische Freundeskreis.

Quelle: r

Duderstadt. Das gesamte Programm vor Ort hatte der gebürtige Duderstädter Professor Dr. Matthias Gleitze vorbereitet. 49 Teilnehmer machten sich unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden Dieter Römgens sowie von Geschäftsführer Karl-Robert Müller zunächst auf den Weg nach Krakau, begleitet vom Ortsbürgermeister Hubertus Werner, der den Bus steuerte. In Krakau besichtigte die Gruppe die Altstadt, den Wawel, das jüdische Viertel Kazimiercz und das Museum um Otto Schindlers Fabrik. In Wieliczka stand ein Besuch des zum Weltkulturerbe gehörenden Salzbergwerks auf dem Programm.

Unter dem Eindruck der Geschichte

Am folgenden Tag führte die Fahrt ins 60 Kilometer entfernte Auschwitz. Rektor Professor Dr. Witold Stankowski und Professor Gleitze begrüßten die Gruppe im Hörsaal der Staatlichen Rittmeister-Witold-Pilecki-Hochschule. Im Anschluss daran wurde die Stadt Auschwitz besichtigt mit der Synagoge und dem jüdischen Friedhof, bevor im Hotel die Freunde aus Kartuzy eintrafen. Das Programm am darauffolgenden Tag stand unter dem Eindruck der deutschen Geschichte, die untrennbar bis in die Gegenwart die Geschichte der Stadt Auschwitz bestimmt: Die Gruppe besuchte die Lager Auschwitz I und Birkenau am Rand der Stadt. Zutiefst betroffen legten die Teilnehmer im stillen Gedenken an die Opfer am Ende der Führung einen Blumenstrauß an der Hinrichtungsmauer nieder, um abschließend das drei Kilometer entfernte Vernichtungslager Birkenau zu besuchen und auch dort am Denkmal für die Millionen getöteten Juden in Stille der Opfer zu gedenken, heißt es in einem Bericht der Gruppe.

Geschenk der Freundschaft

Tief beeindruckt vom Gesehenen seien sich alle Teilnehmer an diesem Abend dem besonderen Geschenk der deutsch-polnischen Freundschaft bewusst gewesen, als sie sich wieder mit den Freunden und Bürgermeister Gregor Golunski aus Kartuzy zur offiziellen Feier des 20-jährigen Bestehens trafen. Grußworte von Golunski und Ortsbürgermeister Werner weckten gemeinsame Erinnerungen an die vergangenen Jahre. Der letzte Teil der Reise führte nach Breslau in die diesjährige europäische Kulturhauptstadt. Die Teilnehmer besuchten auf der Dom-Insel das Grab von Kardinal Kopp und besichtigten die Altstadt. art

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