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Dietmar Walter kocht sich in die Champions Week der Küchenschlacht

Koch-Show Dietmar Walter kocht sich in die Champions Week der Küchenschlacht

Einen nicht nur in kulinarischer Hinsicht überzeugenden Auftritt hat der Westeröder Dietmar Walter in der TV-Küchenschlacht hingelegt. Er hat auch die Werbetrommel für das Eichsfeld gerührt. Ein positives Bild der Heimat will er auch in der nächsten Runde vermitteln – mit einem Tageblatt-Foto.

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Foto fürs Fernsehen: Küchenschlacht-Gewinner Dietmar Walter mit seiner Frau Michaela Schmidt-Walter und den Bürgermeistern.

Quelle: Eckermann

Westerode. Drei große Themen gab es, auf die der Westeröder während der fünf TV-Aufzeichnungen für die ZDF-Küchenschlacht immer wieder angesprochen wurde. Moderator und Starkoch Mario Kotaska hatte größtes Interesse am Busfahrerleben seines Kandidaten, erwähnte immer wieder dessen rustikale Anordnung der Speisen auf den Tellern – und schmunzelte immer wieder darüber, wie verliebt der 61-Jährige über seine Heimat sprach.

Walter nahm der seine Rolle als Eichsfeld-Botschafter ernst – und sagte Kotaska zu, beim nächsten Mal ein Foto des Rathauses mitzubringen. Mit Bürgermeister im Bild. Seinen eigenen Anspruch hat Walter nun noch toppen können. Es gibt ein Bild mit Koch samt Gattin und Gewinnerschürze und zwei Bürgermeistern – neben Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) ist darauf auch Westerodes Ortsbürgermeister Bernward Vollmer zu sehen.

Dass sie den Spaß mitmachten, sei für sie selbstverständlich, sagten Nolte und Vollmer während des Fototermins mit dem Tageblatt. „Wir sind schließlich stolz auf unseren Spitzenkoch“,  begründet Nolte. Er habe die Sendungen zwar nicht live sehen können, sich aber anschließend die Sieg-Folge vom Freitag der Koch-Woche in der Mediathek angesehen. „Beim Gucken lief mir das Wasser im Mund zusammen“, gab der Bürgermeister zu. Doch nicht nur die Kochkünste lobte er – und bat um ein gemeinsames Abendessen. Seine Rolle als „Botschafter für die Stadt Duderstadt und das gesamte Eichsfeld“ habe Walter „großartig“ ausgefüllt.

Auch Vollmer zeigte sich voll des Lobes über den Fleischer, der später als Fernfahrer unterwegs war. Er setze die „Tradition der Rekorde“ in Westerode fort: „Erst hatten wir die größte Nussecke der Welt, dann haben wir den Grill für die längste Bratwurst gestellt, und jetzt haben wir einen Fernsehkoch“, sagte er lachend.

Walter hatte seinen Heimatort Westerode und die Stadt Duderstadt im Fernsehen mehrfach erwähnt. Damit wolle er zukünftig keineswegs aufhören, sagt er. Vielmehr wolle er vom Gesangverein und dem Schützenverein in Westerode erzählen, vom Stammtisch zur Unterstützung der Jugendarbeit im Ort und von Mettwurst und Sauren Klebchen. „Ich bin nun mal heimatverbunden und ein Fleischesser“, begründet er die Themenauswahl.

Von Montag, 21. September, läuft die „Champions Week“, die zweite Runde der Küchenschlacht. Ab 14.15 Uhr wird Walter im ZDF zu sehen sein. „Das ganze Eichsfeld drückt die Daumen“, wünschte Nolte dem Kochshow-Kandidaten Glück – „aber das brauchen Sie ja eigentlich nicht.“

Sollte er die Gruppenphase überstehen, hat Walter am Jahresende die Chance auf einen Gewinn von 25 000 Euro. Was er vorhat zu kochen, verrät er nicht. Einzig ein Wort sagt er auf die Frage nach den Menues: „Hausmannskost“.

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©Richter