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Djordje Curcic zeigt sich enttäuscht

Der TSV Nesselröden verlängert nicht mit seinem bisherigen Trainer Djordje Curcic zeigt sich enttäuscht

Djordje Curcic ist in der kommenden Saison nicht mehr Trainer von Fußball-Kreisklassist TSV Nesselröden. Der Vertrag mit dem Serben, der Nesselröden seit 2014 trainiert, läuft zum 30. Juni aus und wird nicht verlängert. Die Suche nach einem Nachfolger läuft bereits.

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Djordje Curcic.

Quelle: Niklas Richter

Nesselröden. „Wir haben uns mit dem Vorstand schon in der Winterpause zusammengesetzt und uns dazu entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern“, berichtete Teammanager André Hunold. Hauptgrund sei nicht der aktuelle Tabellenplatz - momentan liegen die Eichsfelder als Vierter sechs Punkte hinter Tabellenführer SV Puma Göttingen - sondern eher eine fehlende leistungsmäßige Weiterentwicklung. „Fußballerisch sind wir nicht richtig vom Fleck gekommen“, sagt Hunold. Curcic, so der Teammanager, hätte den Schritt der Vereinsführung bedauert, da er gerne weitergemacht hätte. „Ich bin ein bisschen enttäuscht“, bestätigt der Serbe, der sich mehr Riskofreudigkeit in Sachen Transfers gewünscht hätte: „Die Ansprüche sind groß, aber ohne zu investieren, gibt es keine Möglichkeit, diese zu erfüllen.“ So mache es „keinen Sinn mehr, ich erwarte mehr“. Ein Platz unter den ersten zwei sei so „nicht machbar“, beteuert Curcic, der seinen Abgang bedauert: „Das sind alles gute Jungs hier und wir werden zusammen alles bis zum Ende geben.“

„Er geht nicht, weil wir mit den Ergebnissen unzufrieden sind“, unterstreicht Teammanager Hunold. In der vergangenen Saison verpasste der TSV nur knapp den Sprung auf Platz zwei und damit die Möglichkeit, an den Aufstiegs-Relegationsspielen teilzunehmen. Der FC Höherberg nutzte diese Chance und schaffte den Sprung in die Kreisliga. „Wir haben in der vergangenen Rückrunde siebenmal unentschieden gespielt. Zwei Siege mehr, und wir wären wohl Zweiter geworden“, erinnert sich Hunold.

Ein belastetes Klima sieht der Teammanager trotz der Trennung im Sommer nicht: „Es ist alles okay.“ Auch der Kader sei nicht zu dünn besetzt. Allerdings habe Verletzungspech den Nesselrödern nicht eben in die Karten gespielt. Der in der Winterpause verpflichtete Torwart Florian Maur ist verletzt, ebenso wie Lars Nemitz, sodass Feldspieler Johannes Schenke zwischen die Pfosten musste. „Eigentlich habe ich seit zwei Jahren keinen richtigen Torwart“, sagt Curcic.

Mit wem es ab Sommer weitergehen wird, ist offen. „Wir schauen und hören uns um“, verrät Hunold. Auch die Zukunft von Djordje Curcic steht noch in den Sternen. „Ich liebe den Fußball“, sagt der ehemalige jugoslawische Erstligaspieler. „Wenn sich Vereine melden, können wir gerne sprechen. Wenn nicht, höre ich halt auf.“cro

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