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Drei neue Projekte in Gerblingerode

Dorfentwicklung Drei neue Projekte in Gerblingerode

Drei öffentliche Projekte sind in Gerblingerode im Zuge des Dorfentwicklungsplanes für sechs Duderstädter Dörfer angedacht. Kritische Anmerkungen machte Ortsbürgermeister Dieter Thriene (CDU) im Ortsrat zu den neuen Richtlinien für die Dorferneuerung.

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Gerblingerode. Thriene monierte, dass weder der Abriss maroder Gebäude noch handwerkliche Eigenleistungen gefördert würden. Zudem bedauerte er, dass die Förderung sich auf teure Materialien beschränke, zum Beispiel Holzsprossenfenster statt Kunststofffenster.

Dennoch sind in Gerblingerode bereits 15 Anträge für private Gebäudesanierungen gestellt worden. Ein Schwerpunkt ist die Brückenstraße, in der es an mehreren Häusern Sanierungsbedarf gibt. Jährlicher Stichtag für Förderanträge ist jeweils der 15. Februar, das Programm läuft bis 2020. Förderungsfähig sind nur Häuser, die vor 1945 errichtet wurden.

Im öffentlichen Raum ist zunächst der Friedhof ins Auge gefasst. Dort sollen Eingangsbereich und Ehrenmal umgestaltet werden. Zudem sind Anpflanzungen für einen möglichen Friedwald geplant. Die Mehrzweckhalle soll zu einem Mehrgenerationenhaus für Begegnungen umgebaut werden, ein Seniorentreff eingerichtet und ein Ansprechparnter für Senioren etabliert werden.

Nicht vor 2018 möglich und noch fraglich sei der Bau eines Kreisverkehrs im Kreuzungsbereich Lindentalstraße, Grenzweg, Wehnder Straße und Kolbestraße, sagte Thriene. Der Bereich liege außerhalb des Kerngebietes der Dorferneuerung und erfordere eine Machbarkeitsstudie.

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©Richter