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„Dreiländerkonzert“ am Tag der Einheit

Drei Chöre mit mehr als 200 Sängern „Dreiländerkonzert“ am Tag der Einheit

Der Jubel über die Einheit ist nach 20 Jahren nüchterner Realität gewichen, aber unvergessen: Ein kostenloses Chorkonzert, das auch choreografisch deutsche Geschichte widerspiegeln soll, veranstaltet der Chorverband Niedersachsen-Bremen gemeinsam mit dem Thüringer Sängerbund und dem Chorverband Sachsen-Anhalt am Sonntag, 3. Oktober, ab 18 Uhr in der Eichsfeldhalle Duderstadt.

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„Einheitlich“ gewandet: der Projektchor Thuringia Cantat.

Quelle: EF

Wenn am 20. Jahrestag der Deutschen Einheit rund 250 Sänger und Orchestermusiker dort auf der Bühne stehen, ist auch Bremens ehemaliger SPD-Bürgermeister Henning Scherf dabei. Gemeinsam mit 90 Sängerinnen und Sängern des Bremer Rathschores wird er Stücke von Schumann bis Schubert anstimmen. Der gemischte Projektchor Thuriniga Cantat bietet neben 100 Sängern Orchestermusiker und Solisten auf, der Konzerthallenchor Halle bringt 40 Interpreten auf die Bühne.

Das „Dreiländerkonzert“ am Tag der Einheit unter Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministerpräsidenten David Mc Allister (CDU) steht unter dem Motto „Jetzt singt zusammen, was zusammen gehört“. „Im Dreiländereck Eichsfeld ist dieser für uns Deutsche so wichtige Gedenktag besonders spürbar“, sagt Mc Allister.

Das „außergewöhnliche Ereignis für Kopf und Herz“ liegt auch Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) am Herzen. Die Stadt unterstützt die Veranstaltung ebenso wie der Landkreis Göttingen und der Landschaftsverband Südniedersachsen. Der Chorverband Niedersachsen-Bremen hat nach der Wende als erster Landesverband Kontakte in den Osten geknüpft und geholfen, den Verband in Sachsen-Anhalt aufzubauen. „20 Jahre Einheit, das muss auch im Liede gewürdigt werden“, sagt Hans-Jürgen Ollech, der in Sattenhausen aufgewachsene Präsident der Chorverbandes Niedersachsen-Bremen. „Im Farbenspiel auf der Bühne wird sich schwarz zu schwarz-rot-gold wandeln“, baut Ollich auf einen Gänsehaut-Effekt.

Sakrale Chormusik steht beim Bremer Rathschor im Vordergrund, während der 1950 als Werkschor der Chemischen Werke Buna gegründete Konzerthallenchor Halle neben Stücken aus der Romantik und chorsinfonischen Werken auf Madrigale, Volks- und Kunstlieder, Opernchöre und zeitgenossische Komponisten setzt. Der Projektchor Thuringia Cantat mit Sängern aus Thüringen, Niedersachsen und Bremen ist in Duderstadt mit einem Repertoire vertreten, das von Schumanns „Schwarz-rot-gold“ bis zum durch Nina Hagen bekannt gewordenen Heubach-Song „Du hast den Farbfilm vergessen“ reicht.

Wegen der begrenzten Zahl von 720 Plätzen in der Eichsfeldhalle werden Reservierungen empfohlen. Sie sind bei der Gästeinformationen im Rathaus, Telefon 0 55 27 / 84 12 00 oder -214, ebenso möglich wie im Kulturamt der Stadt Duderstadt, Telefon 84 11 31.

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