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Dresdner Salondamen begeistern Eichsfelder Publikum mit Evergreens

Musik-Reise in Ufa-Zeit Dresdner Salondamen begeistern Eichsfelder Publikum mit Evergreens

„Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn“ hat Susann Jacobi als Solistin der Dresdner Salon-Damen in der Duderstädter Eichsfeldhalle musikalisch versprochen. Der Zarah-Leander-Song aus dem Film „Die große Liebe“ von 1942 mit seiner bizarren Bedeutung in den Kriegsjahren war einer der Evergreens aus der Ufa-Zeit, den die Künstlerinnen den 600 Gästen im Eichsfeld vortrugen.

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Ladies in red in der Eichsfeldhalle: Zwei der Dresdner Salondamen, Juliane Gilbert und Susann Jacobi.

Quelle: Eckermann

Duderstadt. Über Spanien und Italien ging die musikalische Reise bis in die „Bar zum grünen Krokodil“ am Nil, während der „Koffer in Berlin“ an die Heimat erinnerte. Auf ihrer Suche nach dem Glück beantworteten die Dresdner Ladies die Frage „Kann denn Liebe Sünde sein“ mit einem deutlichen Nein.

Die an der Dresdner Musikhochschule ausgebildeten Künstlerinnen zeigten jeweils gleich mehrere Qualitäten: Karolina Huber sang ebenfalls Solo, Background und spielte Violine, Silke Krause beherrschte meisterlich Klavier und Akkordeon, Cello und Kontrabass Juliane Gilbert, und die Chefin des Ensembles, Cécile Pfeiff, brachte mit Klarinette und Saxophon den jazzigen Schmiss in die Damenkapelle.

Mit ihrer humorvollen Moderation zauberte Jacobi, die auch Violine spielte, so manchem Lachtränen in die Augenwinkel. So johlte das Publikum schon nach dem ersten Lied, forderte zum Abschluss dann auch mehrere Zugaben.

Dank an die Sponsoren

Ein „Wunder“ scheine auch für die Theater- und Konzertvereinigung (TKV) als Veranstalter zu geschehen, erklärte Geschäftsführerin Sabine Holste-Hoffmann in ihrer Begrüßungsansprache.

„Erstmalig seit Jahren stagnieren nicht nur die Abonnenten-Zahlen, sondern wir können sogar einen leichten Anstieg verzeichnen“, meldete sie erfreut und dankte auch den Sponsoren, ohne deren Unterstützung kulturelle Veranstaltungen im Eichsfeld nicht mehr möglich wären.

Solistin Jacobi griff die Anregung umgehend auf: „Füllen Sie auch weiterhin die Eichsfeldhalle. Sonst geht hier noch alles den Bach hinunter“, warb sie augenzwinkernd beim Publikum.

Von Claudia Nachtwey

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