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Kontura 06 macht Hoffnungen

Dritter Teil der Konzeptausstellung des Kunstvereins Kontura Kontura 06 macht Hoffnungen

Was bedeutet Hoffnung für ein Volk? Was für den einzelnen? Dieser Frage gehen die Künstler des Kunstvereins Kontura in ihrer Konzeptausstellung „Kontura 06“ nach. Am Freitag, 15. Juli, gibt es dazu um 18 Uhr eine Vernissage im Bürgersaal des Duderstädter Rathauses.

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Neben der Farbe Grün in verschiedenen Varianten wird Hoffnung auch in hochaktuellen Bereichen betrachtet.

Quelle: NR

Duderstadt. Nicht nur die Kontura-Mitglieder, auch namhafte Gastkünstler aus Mexiko und dem Irak werden ihre Werke präsentieren. „Ich hoffe, bis Freitag ist alles angekommen“, sagt Christiane Mosler als Kontura-Vorsitzende beim Aufbau der Ausstellung. Eines der mexikanischen Kunstobjekte stecke nämlich im Zoll fest. Die Deklarierungsvorschriften seien recht kompliziert, erklärt Mosler.

Was schon aufgebaut wurde, verrät Vielversprechendes. Neben der Farbe Grün in verschiedenen Varianten wird Hoffnung auch in hochaktuellen Bereichen betrachtet, politisch (mit einem Trump-Konterfei in einer Collage), beim Flüchtlingsthema (nicht nur das europäische, sondern auch das amerikanische), oder global wie bei dem Bild von Christa Paetsch-Mönkeberg, die mit Erde gemalt hat, um auf von Menschen gemachte Umweltprobleme hinzuweisen.

Wo Hoffnungen sind, gibt es auch Sorgen und Furcht, und manchmal könne sogar die Hoffnung selbst lähmend wirken, sagt Mosler. Wer nur noch hofft, habe vielleicht vergessen zu leben.

Doch Kunst hat auch eine heitere Seite. Paetsch-Mönkeberg kann satirisch einen Elefanten ins Schwimmbecken springen lassen und in Frage stellen, ob dort - hoffentlich - auch Wasser drin ist. Und die „Büchse der Pandorra“ wurde vorsichtshalber hinter Panzerglas gesichert, erklärt Mosler schmunzelnd.

Um die Vernissage auch musikalisch zu begleiten, haben sich Sabine Gottschalk und Dietmar Hagemeyer von der Kreismusikschule mit dem Thema beschäftigt. Wie die „Klangreise“ mit Klangschalen den ganzen Raum erfüllen soll, plant Gottschalk schon während des Aufbaus der Ausstellung. Zur weiteren Instrumentalisierung gehören Vibraphone und Violine, verrät die Musikerin.

Von Claudia Nachtwey

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