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Duderstadt 2020 steht für Flexibilität

Demografiekongress in Hannover Duderstadt 2020 steht für Flexibilität

Der dritte Demografiekongress mit diversen Foren und dem „Markt der Möglichkeiten“ hat in Hannover stattgefunden. Dort vertreten war die Gesellschaft Duderstadt 2020 mit ihrem Geschäftsführer Karsten Ley und Projektmanagerin Susanne Bednorz.

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Pfiffikus im Tabaluga-Haus.

Quelle: Niklas Richter

Duderstadt. „Starke Städte und lebendige Dörfer in den ländlichen Räumen“ war das Schwerpunkt-Thema des Kongresses, zu dem das Zukunftsforum der niedersächsischen Landesregierung eingeladen hatte. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ stellten sich mehr als 30 ausgewählte Projekte und Initiativen vor, die an umsetzbaren Lösungsvorschlägen zum demografischen Wandel arbeiten. „Einfach aushalten ist der falsche Weg. Nur eine Anpassung an die neuen Strukturen führt zum Erfolg“, meinte Ley. Die Gesellschaft Duderstadt 2020 sei deutschlandweit einzigartig in ihrer Position, auf der Basis eines privatwirtschaftlichen Interesses und unabhängig von einer kommunalen Verwaltung die Stärkung der Region zu unterstützen und Projekte zum demografischen Wandel auf den Weg zu bringen. „Kommunen haben recht starre Strukturen und können nicht so schnell reagieren, wie eine unabhängige Gesellschaft“, erklärte Ley. Dennoch sei eine gute Vernetzung innerhalb der Kommune und der Region wichtig, ergänzte Bednorz.

Regionalentwicklung könne nicht in Jahres-Tranchen umgesetzt werden, sondern sei ein langwieriger und von verschiedenen Faktoren abhängiger Prozess, sagte Ley. „Das Einkommen ist das A und O. Die Menschen bleiben nur dort, wo sie ihren Lebensunterhalt verdienen können. Gerade in Hinblick auf den Fachkräftemangel ist es wichtig, mehr Flexibilität auf allen Ebenen zu schaffen“, so Ley. Zum Beispiel sei im virtuellen Rahmen Arbeit heute nicht mehr von bestimmten Zeiten abhängig. Wer sich nachmittags um Kinder oder pflegebedürftige Eltern kümmern müsse, habe vielleicht abends Zeit, Büroarbeiten zu erledigen.

Duderstadt 2020 setze sich dafür ein, Vernetzung voranzutreiben und mit Modellprojekten neue Möglichkeiten zu initiieren, wie zum Beispiel die in diesem Jahr eröffnete zusätzliche Kindertagespflege im Tabalugahaus. Oder wie das Blended-Learning-Projekt in Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen, wo das Ziel sein solle, neue digitale Lernplattformen zu schaffen. „Damit könnten den Schülern in einer ländlichen Region Fahrtzeiten und Kosten erspart werden“, erklärte Ley. Der Name der Gesellschaft, Duderstadt 2020, sei ein Synonym für die Zukunft, aber die Entwicklung der Region sei 2020 nicht abgeschlossen.

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©Richter