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Duderstadt 2020 will Potenziale heben und Menschen zusammenbringen

Die Netzwerker Duderstadt 2020 will Potenziale heben und Menschen zusammenbringen

Das Team von Duderstadt 2020 will auch dieses Jahr wieder möglichst viele Menschen zusammenbringen und Projekte für Stadt und Umland anschieben und fortsetzen. „Wir wollen Themen mit Entwicklungspotenzial heben und testen, ob es Leute gibt, die mit anpacken“, sagt Geschäftsführer Sebastian Tränkner.

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Das Team von Duderstadt 2020: Jan Diederich, Susanne Möhl, Geschäftsführer Sebastian Tränkner und Juliana Kaufhold (v. l.).

Quelle: Richter

Der 37-Jährige und seine Mitarbeiter haben sich vielfältige Themenfelder vorgenommen –  von Elektro-Mobilität bis Mal-Aktionen für Kinder zum Weihnachtsmarkt. Mit Bürgern, Unternehmen, Jugendlichen, Stadtverwaltung, Kirchen und  anderen sollen Zukunftsperspektiven und Vorreiterprojekte für attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen entwickelt werden.  Auch neue Online-Kommunikationskanäle sollen etabliert werden. Das Ziel liegt darin, die Identifikation der Menschen mit der Region und das Image der Region zu stärken. Seit 2013 gibt es einen Regional-Blog unter anderem mit Geschichten über Menschen und Orte. Filme werden auf einem Youtube-Kanal gestellt.

Die Stadtentwicklungsinitiative wurde durch den Ottobock-Firmenchef Hans Georg Näder angestoßen und wird durch ihn auch finanziert. Die Stadt stellt Räume im Rathaus zur Verfügung. Am Anfang stand ein Forschungsprojekt der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) mit Tränkner als Projektleiter und ein Masterplan für Duderstadt. 2010 wurde die Duderstadt 2020 GmbH gegründet. „Jetzt sind nicht mehr wissenschaftliche Analysen gefragt“, sagt der Geschäftsführer. Er setzt auf Austausch unterschiedlicher Gruppen wie Wirtschaft und Sozio-Kultur.

Die After-Work-Partys jeden dritten Donnerstag im Monat im Hotel zum Löwen mit 100 Besuchern soll es weiter geben. Die Nachfrage nach solchen Veranstaltungsformen sei da, glaubt Tränkner.  „Jeder hat etwas zu Essen mitgebracht, das bekommt kein Caterer hin.“ Es gebe schon Nachahmer. Er verweist auch auf den Erfolg der Motto-Party in der Kunsthalle. Eine weitere E-Mobilitätsmesse mit Präsentationen und Probefahrten ist zum Frühlingsfest geplant.  Jugendzukunftskonferenzen soll es weiter geben und den Jugendfonds, aus dem eigene Projekte von Jugendlichen unterstützt werden.

So lange öffentliche Haushalte klamm seien, müsse man auf private zurückgreifen, sagt Tränkner. Auch wenn das natürlich ein Spannungsfeld sei.

Jugendliche planen Zukunft

Zum dritten Mal richtet Duderstadt 2020 am Donnerstag, 5. Februar, eine Zukunftskonferenz für Jugendliche aus. Um deren Interessen und  Vorstellungen geht es von 8 bis 14.30 Uhr in den Räumen der Ottobock Healthcare GmbH.  Teilnehmen wollen rund 100 Schüler. Die Zahl der Anmeldungen verdoppelte sich gegenüber dem vorigen Mal.  Mit dabei sind unter anderem Schulsozialarbeiter, Vertreter von Stadt und Jugendbüro Gieboldehausen sowie Projektmanagerin Susanne Möhl. 

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