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Duderstadt: „Breites Bündnis gegen rechte Gruppen und Parteien“

Aufruf von SPD, Grünen und WDB Duderstadt: „Breites Bündnis gegen rechte Gruppen und Parteien“

SPD, Grüne und Wählergemeinschaft Duderstädter Bürger (WDB) rufen dazu auf, ein „breites Bündnis gegen rechte Gruppen und Parteien in Duderstadt zu schaffen“. Ein Informationsabend ist für Mittwoch geplant.

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Gegen Veranstaltungen wie die des "Freundeskreises Thüringen / Niedersachsen" will das Bündnis vorgehen.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. Gemeinsam mit interessierten Bürgern wollen SPD, Grüne und WDB gegen das Erstarken von AfD und „Freundeskreis Thüringen / Niedersachsen“ vorgehen. Anlass seien die sonntäglichen Kundgebungen des „Freundeskreises“, die seit Ende November in Duderstadt abgehalten werden, teilen die Initiatoren in einem Einladungsschreiben zu der Veranstaltung am Mittwoch mit. SPD, Grüne und WDB hatten in der Vergangenheit bereits zu Protesten gegen die „Freiheitlichen Bürgertreffs“ aufgerufen.

Zu den Veranstaltern der Kundgebungen des „Freundeskreises“ gehöre unter anderem Lars Steinke, Vorsitzender der Hochschulgruppe Jungen Alternative (JA) aus Göttingen. Bei der JA handelt es sich um die Jugendorganisation der Alternative für Deutschland (AfD). Bei den Treffen würden keine neuen Ideen verbreitet, äußern Matthias Schenke und Doris Glahn (SPD), Lothar Dinges (WDB) sowie Heinrich Schilling und Hans Georg Schwedhelm von den Grünen. Vielmehr handele es sich bei den Kundgebungen um Treffen alter und neuer Rechter, „die gegen Flüchtlinge und Andersdenkende hetzen. Zu den Teilnehmern der Veranstaltungen gehören NPD-Funktionäre aus dem Obereichsfeld und Mitglieder der rechten Kamerdschaft Northeim.“

In der Vergangenheit hätten solche Veranstaltungen eher im Obereichsfeld stattgefunden, berichten die Vertreter der Fraktionen. „Für uns ist es eine neue und etwas ungewohnte Situation“, heißt es in einem Einladungsschreiben zu dem Informationsabend am Mittwoch.

„Wir möchten, dass Kirchen, Gewerkschaften, Stadtverwaltung, Vereine, Verbände und Parteien deutlich gegen Rechts aktiv werden“, hoffen die Veranstalter auf breiten Zuspruch während des Info-Abends und bei den Demonstrationen gegen den „Freundeskreis“. „Eichsfeld, bunt statt braun“, solle das Motto lauten. Ein weiteres Ziel sei es, zu verhindern, „dass rechte Parteien im September bei den Kommunalwahlen in die Gemeinde- und Stadträte einziehen“, so die Vertreter von SPD, Grünen und WDB.

Bei dem Treffen in der Kreisvolkshochschule (KVHS) solle eine „gemeinsame Handlungsstrategie“ entwickelt werden, kündigen die Veranstalter an. Beginn ist am Mittwoch, 6. Januar, um 20 Uhr. Interessierte sollten sich in den Räumen der KVHS, Marktstraße 75 in Duderstadt einfinden.

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©Richter