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Duderstadt – Göttingen in 45 Minuten: Schnellbus soll es möglich machen

Pendlerstrecke Duderstadt – Göttingen in 45 Minuten: Schnellbus soll es möglich machen

Das Land Niedersachsen prüft derzeit die Einrichtung eines Schnellbusses von Duderstadt nach Göttingen. Angeregt hatten dies Grüne und SPD im Rat der Stadt Duderstadt sowie im Göttinger Kreistag. „Dieses Jahr wird für den Öffentlichen Personennahverkehr ein wichtiges“, erklärt Hans Georg Schwedhelm, Mitglied der Grünen im Rat der Stadt Duderstadt.

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Das Land Niedersachsen prüft derzeit die Einrichtung eines Schnellbusses von Duderstadt nach Göttingen.

Quelle: Richter

Duderstadt. Er hoffe darauf, dass – aufgrund der fehlenden Bahnverbindung in Duderstadt – eine Entscheidung für einen Schnellbus fallen werde.

Damit soll ein pendlerfreundliches Angebot, insbesondere zwischen 7 und 9 Uhr beziehungsweise am Nachmittag, geschaffen werden.

Derzeit wird die Einrichtung eines Bussystems durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geprüft. Die rot-grüne Landesregierung hatte im Koalitionsvertrag ein landesweites Konzept für wichtige Buslinien verabredet.
Ziel sei es, so Schwedhelm, eine Linie einzurichten, die in Duderstadt starte und über Ebergötzen, Waake und Weende den Göttinger Bahnhof in rund 45 Minuten erreiche.

Haltestellen sollten sich in der Nähe der großen Arbeitgeber befinden. „Wir hoffen, dass die Verbindung in das Landesprogramm aufgenommen wird, damit eine Finanzierung des möglichen Defizites sichergestellt wird“, erklärte Schwedhelm.

„Es braucht eine funktionierende Schnellbusverbindung“, macht sich auch Engelbert Gatzemeier stark für eine Direktlinie. Gatzemeier, der für die WDB im Rat der Stadt sitzt und Beiratsmitglied im ZVSN ist, fordert nun, die Fahrpläne zu verändern. „Sie sollten sich stärker an den Arbeitszeiten der Menschen orientieren“, sagt er.

Zukünftig ein vernünftiges Bussystem

Dazu gehöre auch, dass Anschlussverbindungen an Stadtbusse innerhalb Göttingens oder den ICE-Verkehr in die Überlegungen einbezogen würden. „Es kann nicht sein, dass der Bus am Bahnhof hält und die Leute dann zusehen müssen, wie sie weiterkommen.“ Auch an Schichtarbeiter müsse gedacht werden.

Für regelmäßige Pendler regt Gatzemeier Pendlerparkplätz an, auf denen Autos kostenlos abgestellt werden könnten, während die Fahrer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs seien.

Durch ein besseres Fahrplanangebot erhofft sich Gatzemeier eine erhöhte Akzeptanz des Busverkehrs in der Bevölkerung. Er glaubt, die meisten der bestehenden Buslinien seien defizitär, weil sie an den Bedürfnissen der Menschen vorbeigingen. Eine moderne Werbestrategie könnte einen Beitrag dazu leisten, den Nahverkehr positiver darzustellen.

Dass die Notwendigkeit einer Stärkung des Busverkehrs bestehe, liege für ihn auf der Hand: „Wir jammern über verstopfte Straßen. Da braucht es zukünftig ein vernünftiges Bussystem, wenn wir jungen Leuten einen Anreiz geben wollen, in unserer Region zu leben.“

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