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„Duderstadt-Guide“: Virtuelle Stadtführer bietet Wissen und Tipps

Infos im Quadrat „Duderstadt-Guide“: Virtuelle Stadtführer bietet Wissen und Tipps

Ein kleines, wirr gemustertes Quadrat ersetzt in Duderstadt zukünftig unhandliche Straßenkarten oder Stadtführer. Was in vielen Großstädten noch Zukunftsmusik ist, läuft im Eichsfeld bereits: der erste virtuelle Stadt-, Touristen- und Einkaufsführer.

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Anwählen, scannen und lesen: Der „Duderstadt-Guide“ bietet Wissenswertes über Stadt, Wahrzeichen und Geschäfte.

Quelle: Richter

Duderstadt. Am Freitag haben Treffpunkt Stadtmarketing und das örtliche Medienunternehmen Creativ Osburg den „Duderstadt-Guide“ im Rathaus vorgestellt. Der wird Einheimische und Touristen mit Informationen zu Stadt, Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, gastronomischen Betrieben und Einkaufsmöglichkeiten versorgen.

Abrufbar sind die Texte nicht nur über eine Internetseite, sondern auch per QR-Code. Dieser ist auf zunächst 15 Schildern an Sehenswürdigkeiten und auf Aufklebern an Geschäften zu finden und kann mit dem Smartphone oder Tablet gescannt werden.

„Damit bauen wir unsere Spitzenposition in Südniedersachsen und Südthüringen weiter aus. Das ist ein weiterer Baustein für die touristisch-wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt. Und es sollen noch weitere Bausteine auf den Weg gebracht werden, um unsere Region noch besser zu vermarkten und wirtschaftlichen Nutzen daraus zu ziehen“, sagte Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) bei der Präsentation. Mit dem Apfel- und Birnenmarkt am Wochenende sei der ideale Start-Zeitpunkt gegeben. „Wir wollten zum Markt auf dem Markt sein“, so Nolte.

Alles auf einen Blick

Entstanden sei die Idee bereits vor zwei Jahren, berichteten Herbert Schmalstieg und Anka-Maria Walther von Treffpunkt Stadtmarketing. Mit dem Auftrag, die Treffpunkt-Homepage neu zu gestalten, habe die Osburg-Medienagentur in drei Monaten auch die Vorgabe umgesetzt, gleichzeitig einen Stadt- und Einkaufsführer zu integrieren. „15 Hinweisschilder mit QR-Code, so genannte Points of Interest, werden im ersten Durchgang an Sehenswürdigkeiten und markanten Punkten der Stadt angebracht, damit sich Gäste noch schneller zurechtfinden“, kündigte Schmalstieg an.

Bei der Auswahl habe die Stadt in Person von Dietmar Engelhardt Unterstützung geleistet. Kein Schild, aber einen Aufkleber mit QR-Code für ihre Schaufenster erhalten zudem die im Verein Treffpunkt organisierten Duderstädter Händler, die bereits im Führer aufgenommen sind. Hier sieht der Nutzer auf einen Blick das Angebot, das ihn beim Betreten des Geschäftes erwartet. „Wer den QR-Code scannt, bekommt automatisch die mobile Ansicht des Duderstadt-Guide“, klärte Osburg auf.

„Das Ziel des Duderstadt-Guides ist es, einen kompletten Überblick über und eine umfassende Darstellung von Duderstadt zu bieten – interessante Orte, Einkaufsmöglichkeiten, Spielplätze, Übernachtungsangebote, Veranstaltungen und vieles mehr“, erläuterte Christian Osburg das Ergebnis wochenlanger Arbeit.Der Führer sei eine lebendige Plattform, die ständig erweitert werden könne – beispielsweise durch einen Stadtrundgang für Kinder.

Komplett kostenlos

„Der neue Stadtführer bietet nicht die Riesenfülle an Informationen, sondern eher das Basiswissen, bietet aber die Verlinkung auf andere Seiten. Wenn es die aber nicht gibt, dann bietet der Guide mehr Material“, erklärte Osburg, der auch auf die einfache Handhabung hinwies. So könne sich der Nutzer „je nach Lust und Laune“ durcharbeiten, immer näher in den ausgewählten Standort reinzoomen, finde sofort Kontakt- und Öffnungsdaten oder Bilder.

„Jeder einzelne Container des jeweils besuchten Punktes kann nach und nach noch weiter gefüllt werden“, wies Osburg auf spätere Optionen wie beispielsweise Kommentar- oder Bewertungsbereich hin. „Zweisprachige Texte“, wünschte sich Nolte noch in näherer Zukunft.

Die Nutzung des virtuellen Stadtführers ist komplett kostenlos. Ob der „Duderstadt-Guide“ zuverlässig und prompt seine Informationen liefert, das testeten Bürgermeister und Treffpunkt-Vertreter gestern noch vor Ort – mit Erfolg, trotz der dicken Rathausmauern.

Weitere Informationen im Netz unter duderstadt-guide.de
Präsentation im Rathaus: Carsten Basdorf, Thorsten Feike, Anka-Maria Walther, Wolfgang Nolte, Herbert Schmalstieg, Christian Osburg (v.l.)

Präsentation im Rathaus: Carsten Basdorf, Thorsten Feike, Anka-Maria Walther, Wolfgang Nolte, Herbert Schmalstieg, Christian Osburg (v.l.)

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