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Verhaltensregeln vermittelt

Jugendraumcoaching im Fuhrbacher Bürgerhaus Verhaltensregeln vermittelt

15 Jugendliche aus mehreren Duderstädter Ortsteilen haben am Sonnabend im Fuhrbacher Bürgerhaus ein fünfstündiges Jugendraumcoaching absolviert. Sie lernten wichtige Verhaltensregeln kennen und machten ihre Erwartungen an die Räume deutlich.

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Jugendliche aus mehreren Duderstädter Ortsteilen lassen sich beim Coaching im Fuhrbacher Bürgerhaus in Sachen Jugendraum weiterhelfen.

Quelle: NR

Fuhrbach. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde haben die Teilnehmer in Gruppen ihre Jugendräume in Fuhrbach, Breitenberg und Westerode gezeichnet und dargestellt, wie sie die Räume gerne verändert hätten. Während die Gruppe aus Fuhrbach unter anderem Bedarf für einen Geschirrspüler, großen Fernseher und WLAN anmeldete, stand auf der Wunschliste der Breitenberger Jugendlichen neben einem neuen Fernseher ein neuer Wandanstrich und eine Musikanlage, um nur einige Beispiele zu nennen.

In Westerode, wo ein Generationswechsel im Jugendraum ansteht, möchten die Jugendlichen, die künftig die Leitung übernehmen, den Boden erneuern, einen neuen Kühlschrank aufstellen und aus Euro-Paletten Sofas bauen. Angedacht sind neben weiteren Veränderungen neue Tische und ein Fernseher, der auf einem abschließbaren Schrank steht und in dem auch private Dinge verstaut werden könnten.

Lina Theune und Steffen Grede, die beim Landkreis Göttingen für das Jugendraumcoaching zuständig sind, haben mit den Teilnehmern über deren Wünsche gesprochen, Möglichkeiten der Realisierung aufgezeigt und konkrete Regeln für die Räume erarbeitet. „Wir geben nur Hilfestellung, die Jugendlichen sollen sich alles selbst erarbeiten“, so Theune. Themen im weiteren Verlauf waren unter anderem das Jugendschutzgesetz, die Aufsichtspflicht, Konfliktmanagement und Aspekte der Gruppenpädagogik.

Bei den Teilnehmer stieß das Coaching auf positive Resonanz. „Wir haben viele Tipps bekommen, wie man sich im Jugendraum verhalten sollte und wo man an die Dinge kommen kann, die wir erneuern wollen“, sagte Nils Conrady aus Breitenberg. „Wir haben auch erfahren, wie man Zuschüsse erhält und an Spenden von Firmen kommt“, ergänzten Leon Sürig und Rene Kwoczek. „Es gab eine Menge Informationen, wie wir die Renovierung am besten angehen können“, so das Fazit von Sissy Esseln aus Westerode. „Uns wurden Denkanstöße gegeben, was man alles für Möglichkeiten hat und woran man bis zum Jugendschutzgesetz alles denken muss“, fügte Jasna Sommerfeld hinzu. Zum Abschluss erhielten die Teilnehmer eine Bescheinigung des Kinder- und Jugendbüros des Landkreises Göttingen.

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