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Kritik am Bürgerfrühstück

Duderstadt Kritik am Bürgerfrühstück

Kritik am ersten Bürgerfrühstück des CDU-Stadtverbandes Duderstadt haben einige Nutzer auf Facebook geübt. Die Idee sei abgekupfert, die Veranstaltung Wahlkampf und das Internationale Picknick würde auf der Strecke bleiben. „Das stimmt nicht“, erwidert der Verbandsvorsitzende Frank Germeshausen.

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Quelle: Archiv

Duderstadt. „Wir haben die Idee nicht vom Internationalen Picknick abgeschaut“, sagt Stadtverbandsvorsitzender Frank Germeshausen. Die Idee beim Picknick sei eine ganz andere. Das Bürgerfrühstück sei angelehnt an Events wie in Göttingen, wo die Bürgerstiftung in diesem Jahr bereits zum siebenten Mal zur gemeinsamen Morgenmahlzeit auf dem Wochenmarkt aufgerufen habe. Vor zwei Jahren hätte ein Verbandsmitglied in Göttingen teilgenommen und sei von der Atmosphäre begeistert gewesen.

Darüber hinaus sei das Frühstück nach Germeshausens Angaben nicht als politische Veranstaltung zu sehen, wie ein weiterer Nutzer auf Facebook moniert hatte. „Wenn wir die Veranstaltung zum Wahlkampf nutzen wollten, hätten wir das Areal dementsprechend auch hergerichtet“, so der Stadtverbandsvorsitzende weiter.

Und auch den Vorwurf, das Internationale Picknick zu verdrängen, möchte Germeshausen nicht stehen lassen. Ein Internationales Picknick sei trotz Bürgerfrühstück denkbar. „Events, welche die Innenstadt beleben, können nur von Vorteil sein“, so Germeshausen.

Auch Propst Bernd Galluschke sieht in den beiden Veranstaltungen keine Konkurrenz. „Der Schwerpunkt beim Picknick lag ja auf der Internationalität“, so der Propst. Die Idee dazu sei in einer Arbeitsgruppe entstanden, die Galluschke als „Thinktank“, also Denkfabrik, bezeichnet. Dabei träfen sich unter anderem Vertreter aus Kirche, Caritas, GAB und Berufsschule sowie auch Bürger. Das Internationale Picknick habe Deutsche und Migranten zusammenbringen sollen. „Es ist ja auch die Aufgabe der Kirche, Menschen unterschiedlicher Weltanschauung zusammenzubringen“, so Galluschke.

Allerdings kann auch der Propst nicht verhehlen, dass er sich - ebenso wie einige andere aus der Gruppe - darüber geärgert habe, „dass wir keinen Termin für ein neues Picknick bekommen haben“. In der Arbeitsgruppe hätten sich die Beteiligten aber schnell geeinigt, dass das Internationale Picknick alle zwei Jahre stattfinden solle - „alternierend zum Lebenshilfefest“. In dieser Woche solle bei einem Treffen über den Termin gesprochen werden.

Ein Termin für eine Wiederholung des Bürgerfrühstücks im kommenden Jahr steht bereits. Wie der stellvertretende CDU-Verbandsvorsitzende Gerd Goebel mitteilt, sei dafür der 9. Juni geplant. Auch Goebel ist der Meinung, dass die Stadt durchaus beide Veranstaltung verkraften könne. Er bietet den Organisatoren des Picknicks Hilfe bei der Logistik an. Für das kommende Jahr hofft er noch auf eine Steigerung, da auch das zweite Bürgerfrühstück zugunsten sozialer Organisationen ausgerichtet werden soll. Mit der Premiere sei er aber zufrieden. „Rund 270 Tüten mit Brötchen haben wir ausgegeben“, erklärt er.

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