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Fast jeder Zweite ohne Berechtigung

Duderstadt: Polizei kontrolliert Autofahrer in der Fußgängerzone Fast jeder Zweite ohne Berechtigung

Rund die Hälfte der Autofahrer, die Polizei und Ordnungsamt am Dienstag und Donnerstag kontrolliert haben, sind ohne Berechtigung in die Fußgängerzone eingefahren. Die gemeinsamen Kontrollen sollen stichpunktartig fortgesetzt werden.

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Mitarbeiter von Ordnungsamt und Polizei kontrollieren Autofahrer.

Quelle: ku

Duderstadt. Jeweils knapp eineinhalb Stunden haben Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Polizisten, die sich an der Ecke Spiegelbrücke/Marktstraße postiert haben, an beiden Tagen den Verkehr kontrolliert. Am Dienstag wurden sieben von 14 gestoppten Fahrzeugführern mit 20 Euro verwarnt, weil sie unberechtigt die Fußgängerzone befuhren, am Donnerstag acht von 20 Autofahrern.

Außerdem wurden acht Parkverstöße mit jeweils 30 Euro geahndet und ein Mofafahrer ohne Fahrerlaubnis ertappt. Auch bei vorangegangen Kontrollen in den vergangenen Monaten wurde eine Vielzahl von Verstößen festgestellt.

Regeln werden missachtet

Die Kontrollen würden auch der Aufklärung dienen, sagt Ordnungsamtsleiterin Sabine Holste-Hoffmann. Viele Autofahrer würden die Regelungen für die Innenstadt offensichtlich nicht kennen, zumal es einige Ausnahmen gebe – vom Lieferverkehr bis zu Hotelgästen. Und auch für die gebe es Einschränkungen. So dürfe nur zum Be- und Entladen gehalten, aber nicht geparkt werden, und es sei stets der kürzeste Weg zu wählen. Viele Autofahrer würden unzulässige Abkürzungen über Apothekenstraße oder Löwengasse nehmen, die Einbahnstraßenregelungen für Apothekenstraße und Spiegelbrücke sowie Schritttempo würden häufig missachtet.

Eine Vielzahl von Autofahrern zeige wenig Verständnis für die Kontrollen, sei eher ungehalten oder berufe sich auf Gewohnheitsrecht, sagt Ordnungsamtsmitarbeiterin Sandra Kewitz. Immer wieder gebe es auch Missverständnisse. So seien dringende Fahrten zum Arzt nur erlaubt, wenn es aus gesundheitlichen Gründen keine andere Möglichkeit gebe, die Praxis zu erreichen. Und ein Schwerbehindertenausweis gelte nur, wenn die Betroffenen auch mit an Bord seien.

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