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Krankenhaus ist auf gutem Weg

Stadtratsfraktion der CDU distanziert sich von Goebel Krankenhaus ist auf gutem Weg

Die Fraktion der CDU im Rat der Stadt Duderstadt distanziert sich von der Aussage des Ratsherrn Gerd Goebel (CDU), die Schließung der Geburtshilfe leite das Ende des Krankenhauses ein. Vorsitzender Dieter Thriene machte deutlich, dass Schwarzmalerei kontraproduktiv wirke.

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Quelle: Wenzel

Duderstadt. "Natürlich sind wir auch enttäuscht", sagte Thriene am Dienstag. Dass der Vinzenz-Verbund als Krankenhaus-Träger sich aber zur Schließung der defizitären Geburtshilflichen Abteilung entschieden habe, sei aus betriebswirtschaftlicher Sicht betrachtet "schlussendlich nachvollziehbar".

Auch Thriene hatte, wie viele andere Kommunalpolitiker, die Geschäftsführung, der Vinzenz-Verbund, Mitglieder des Aktionsbündnisses "Geboren in Duderstadt", Ärzte und Hebammen versucht, Alternativen zu Schließung zu suchen und Spenden zu sammeln, um die Abteilung zumindest länger am Laufen zu halten als bis zum 30. Juni.

"Wir haben getan, was in unserer Macht stand", sagte er. "Uns war aber auch bewusst, dass wir in einem halben Jahr wieder vor derselben Situation gestanden hätten." Selbst wenn bis zum Stichtag 10. März 125000 Euro an Spenden zusammengekommen wären, die der Vinzenz-Verbund noch einmal um dieselbe Summe aufgestockt hätte, wäre dies nur eine Lösung bis Ende des Jahres gewesen. Insofern sei die Entscheidung des Trägers nun zu akzeptieren. "Der Verbund trägt schließlich die Verantwortung für das gesamte Haus."

Statt das Ende des Krankenhauses zu prophezeien, sei es an der Zeit, darüber nachzudenken, was die Vinzentinerinnen in den vergangenen Jahren geleistet hätten, um das Angebot in Duderstadt zu halten, mahnte Thriene. Immerhin habe es Zeiten gegeben, in denen die Zahlen so schlecht waren, dass die Existenz des gesamten Hauses St. Martini bedroht gewesen sei.

Heute sehe das anders aus, und dies müsse betont werden, so Thriene. "Das Krankenhaus befindet sich insgesamt auf einem guten Weg." Aussagen wie die Goebels gingen an der Meinung der Stadtratsfraktion vorbei und entsprächen nicht dem Trend, dem das Krankenhaus entgegengeht.

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©Richter