Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
„Koscher essen ist kompliziert“

Wanderausstellung über Jüdisches Brot im Heimatmuseum „Koscher essen ist kompliziert“

Eine Sonderausstellung zum Thema „Alles koscher – Das Brot der Juden“ ist am Freitag im Duderstädter Heimatmuseum eröffnet worden. Der Zusammenhang zwischen jüdischer Kultur und dem Brot als Grundnahrungsmittel soll im Rahmen der Ausstellung deutlich werden.

Voriger Artikel
Mit Erfahrung und Weitblick
Nächster Artikel
Adventsdorf aufgebaut

Die Kuratorin der Ausstellung Astrid Vettel (r., Museumsberaterin beim Landschaftsverband Südniedersachsen) erläutert den Tisch zum Sedermahl an Pessach.    

Quelle: Richter

Duderstadt. Dazu tragen unter anderem Fotografien der Jerusalemer Künstlerin Varda Polak-Sahm bei. Sie will mit ihren Bildern, welche den Titel „Vom Brot allein“ tragen, die verbindende Rolle des Brotes zwischen Juden, Christen und Muslimen verdeutlichen. „Brot als Grundnahrungsmittel ist das, was uns verbindet“, griff auch Duderstadts stellvertretender Bürgermeister Lothar Koch (CDU) in seiner Eröffnungsrede das Thema auf. Er erinnerte dabei auch besonders an das Schicksal der Juden in Duderstadt, denn: „Es ist wichtig, diese Kultur der Erinnerung aufrecht zu erhalten“, so Koch.

Bei der Wanderausstellung des Museumsverbundes können Besucher an verschiedenen Stationen Wissenswertes über koschere Nahrungsmittel erfahren und selber aktiv werden. So soll beispielsweise an einer Station zugeordnet werden, welche Tiere und Lebensmittel koscher sind. Zudem wird den Fragen „Was ist jüdisches Brot?“ und „Wann ist ein Lebensmittel koscher?“ nachgegangen. „Koscher essen ist kompliziert“, erklärt Astrid Vettel, Kuratorin der Ausstellung und Museumsbeauftragte des Landschaftsverbandes Südniedersachsen.

Die Ausstellung, die im Heimatmuseum bis 31. März 2017 zu sehen sein wird, ist in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Brotmuseum Ebergötzen und dem Museum für Brotkultur Ulm entwickelt worden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter