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Duderstadts Hotel zum Löwen und Tabalugahaus gewinnen Sonderpreis der ADF

Sensibel saniert Duderstadts Hotel zum Löwen und Tabalugahaus gewinnen Sonderpreis der ADF

Dass Duderstadt als Fachwerkstadt weit über die Grenzen des Eichsfelds hinaus Anerkennung genießt, wird hinlänglich bekannt sein. Dass Duderstadt aber einige der schönsten Fachwerkbauten in Deutschland besitzt, könnte für Überraschung sorgen, denn in Halberstadt prämierte Donnerstag eine hochkarätige Jury unter der Leitung von Manfred Gerner zwei Duderstädter Fachwerkbauten mit dem Sonderpreis der Arbeitsgemeinschaft für Deutsche Fachwerkstädte (ADF).

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Handshake beim Deutschen Fachwerkpreis: Rainer Zirbeck, Bernhard Kleinhenz, Manfred Gerner, Wolfgang Nolte und Michael Schmutzer (v. l.)

Quelle: Weseloh

Alle fünf Jahre verleiht die ADF den Deutschen Fachwerkpreis zur besonderen Heraushebung von bedeutenden und besonders gelungenen Fachwerk-sanierungen. In Duderstadt erregte das Tabalugahaus und das Hotel zum Löwen die Aufmerksamkeit der Jury. „Die Sanierungen sind außergewöhnlich – die Gebäude besitzen Alleinstellungsmerkmale“, sagt Dirk-Ulrich Mende (SPD), Jurymitglied und Oberbürgermeister der Stadt Celle. Dass die beiden Gebäude nicht in der eigentlichen Wertung Beachtung fanden, sondern mit einem Sonderpreis bedacht wurden, erklärt er wie folgt: „Was an finanziellen Mitteln in die Sanierung der Duderstädter Gebäude geflossen ist, ist nicht mit denen der anderen vergleichbar“, sagte er. Der Fokus liege bei der Preisverleihung auf private Bauherren, deren Investitionen in einem anderen Verhältnis stünden.

Die Ehrung nahmen stellvertretend für alle Beteiligten Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU), Bernhard Kleinhenz, Planungs- und Projektmanager von Ottobock, und Architekt Michael Schmutzer entgegen. Schmutzer, der vor einigen Jahren einen Workshop bei Gerner zum Thema Fachwerk besuchte, bestätigte: „Er wird nicht umsonst, der Fachwerkpapst genannt.“ Umso mehr konnte sich die Duderstädter Delegation über die anerkennenden Worte des Fachmanns freuen: „Die Gebäude wurden mit höchster Sensibilität und mit größtem Aufwand erstklassig saniert.“

Den ersten Platz bei der Verleihung des Fachwerkpreises ging an Ebersbach-Neugersdorf. Bleicherode, am Rande des Eichsfelds, errang Platz zwei. Den dritten Platz belegte Hann. Münden mit dem Fachwerkhotel Eisenbart.

Von Kay Weseloh

Foto: Weseloh

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