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Moneke: Diskussion versachlichen

Polizeichef kontert BI-Kritik Moneke: Diskussion versachlichen

„Nicht so stehen lassen“ will Duderstadts Polizeichef Otto Moneke die jüngste Kritik der Bürgerinitiative „Lebendige Stadt Duderstadt“ an seiner Person und der polizeilichen Arbeit hinsichtlich verstärkter Kontrollen in der Fußgängerzone.

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Otto Moneke

Quelle: Pförtner/Archiv

Duderstadt. „Als schlagkräftiges ,Argument‘ einem Polizeibeamten in verantwortlicher Position mangelndes Demokratieverständnis zu unterstellen, entbehrt nicht nur jeglicher sachlichen Grundlage, sondern macht mich auch persönlich betroffen“, sagte er. Er wünsche sich, die Diskussion nicht weiter auf persönlicher Ebene zu führen. „Dies löst keine Probleme vor Ort.“ Auch Moneke habe in einer Stellungnahme zu einer Verkehrszählung der BI in der Fußgängerzone niemanden persönlich angegriffen, „sondern lediglich sachliche Kritik an der Vorgehensweise der BI geäußert“. Moneke hatte moniert, dass die BI eine Zählung vorgenommen habe, ohne die Anzahl der berechtigt durch die Fußgängerzone fahrenden Fahrzeuge ermitteln zu können. „Die von der BI veröffentlichten Zahlen sind lediglich rechnerische Größen, die ohne Detailbewertung nicht aussagekräftig sind“, begründet Moneke seine Kritik. Die anschließende Forderung der BI an Verwaltung und Polizei, die Durchfahrtsgenehmigungen auf den Prüfstand zu stellen und mehr Kontrollen vorzunehmen, war Moneke ebenfalls aufgestoßen: „Anlass für polizeiliches Handeln beziehungsweise für polizeiliche Kontrollen ist stets eine umfängliche Lagebewertung in enger Absprache mit der Kommune. Singulärinteressen spielen hier nur am Rande eine Rolle.“

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