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Alfons Wüstefeld verabschiedet

Sparkasse Duderstadt Alfons Wüstefeld verabschiedet

Ein „Urgestein der Sparkassenfamilie“ ist am Montag in den Ruhestand verabschiedet worden - So jedenfalls bezeichnete Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) Duderstadts Sparkassendirektor Alfons Wüstefeld.

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In den Ruhestand verabschiedet: Alfons Wüstefeld, Direktor der Sparkasse Duderstadt.

Quelle: Niklas Richter

Duderstadt. Nolte sprach während des Empfangs im Rathaus in seiner Funktion als Vorsitzender des Verwaltungsrates. Wüstefeld habe die Tugenden des „ehrbaren Kaufmanns mit den heutigen Ansprüchen an einen modernen Vorstand in sich vereint“. Darüber hinaus habe er sich um die Zweckverbandssparkasse, die Stadt Duderstadt, die Samtgemeinde Gieboldehausen, das Eichsfeld sowie die Regionalentwicklung in Südniedersachsen und Nordthüringen verdient gemacht.

Vier Eigenschaften zeichneten den Menschen Wüstefeld aus, fasste Landrat Bernhard Reuter (SPD) zusammen: „Er ist verlässlich, aufrichtig, verbindlich und uneitel.“ Und diese Eigenschaften machten ihn zu einem guten Partner und auch Ratgeber, der für jeden ansprechbar sei und keine großen Worte brauche.

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon, hob die Erfolge Wüstefelds in fünf Jahrzehnten Arbeit hervor und unternahm einen Abstecher in die Historie der Sparkassen. Diese seien vor mehr als 200 Jahren als sozialpolitische Idee entstanden. Einerseits, um die Renten der Witwen und Waisen zu bündeln, sicher zu verwalten und zu verzinsen. Andererseits, um die regionale Wirtschaft zu unterstützen. Rund ein Viertel der Sparkassengeschichte habe Wüstefeld aktiv mitgestaltet, seit er 1966 mit der Ausbildung in Gieboldehausen begonnen hatte, rechnete Thomas Mang, Präsident des Niedersächsischen Sparkassenverbandes den rund 200 Gästen im Rathaussaal vor. Dabei sei er ein zurückhaltender Mensch, dem die lauten Töne nicht liegen.

Wüstefeld erinnerte an den technischen Wandel in den vergangenen 50 Jahren. Als Beispiel nannte er die Obernfelder Männer, die sich bis in die 1970er-Jahre nach der Messe an der Südseite der Kirche versammelten, weil dort der Gemeindedirektor die Bekanntmachungen verlas. „Das war die Zeit, in der man Briefe schrieb, und die Zeit der Durchschläge mit Kohlepapier.“ Eine Zeit ohne E-Mails und Computer, für junge Menschen heute kaum vorstellbar.

25 Jahre dauerte Wüstefelds Vorstandstätigkeit in den Sparkassen in Heiligenstadt und Duderstadt. Nun hinterlasse er große Fußstapfen, waren sich die Redner einig. Sie wünschten der neuen Vorstandsbesetzung Markus Teichert und Uwe Hacke das Glück, das Wüstefeld, wie er selbst sagte, während seiner Amtszeit begleitet habe.

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