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Duderstädter Apotheke am Bahnhof setzt moderne Robotertechnik ein

Alles easy dank Robert Duderstädter Apotheke am Bahnhof setzt moderne Robotertechnik ein

Zehn Mitarbeiter beschäftigt Adrian Knoch vom kommenden Montag an. Dann eröffnet der Duderstädter Apotheker, der auch die Geschicke der Turm-Apotheke leitet, eine weitere Apotheke. Dabei kommt erstmals in Duderstadt das Konzept der easy-Apotheken zum Tragen.

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Das Team um Inhaber Adrian Knoch (r.) ist mit dem Einräumen beschäftigt. Veronika Sigmund und Nina Seebode.

Quelle: Richter

Duderstadt. Dazu gehört, dass neben den zehn menschlichen Mitarbeitern auch eine Maschine zum Team gehören wird, „Robert mit sechs O“, wie Knoch und seine Kollegen den Sortier-Roboter nach dem schrillen Kopf der Familie Geiss getauft haben. Er wird vom Personal über eine Tür mit Medikamentenschachteln gefüttert. Mit einem Laser scannt die Maschine den Strichcode und sortiert die Schachtel anhand einer Datenbank selbstständig ein. „Das Ding ist unglaublich“, zeigt sich Knoch fasziniert.

Wobei Robert nicht helfen konnte, war die Arbeit, die Knoch und seine Kollegen in den vergangenen zwei Wochen geleistet haben, als sie die Regale der neuen Apotheke füllten. „Jede Packung wird einzeln inventarisiert, in die Kalkulation übernommen und ins Regal gestellt“, erklärt Knoch.

Mit der Apotheke am Bahnhof wird es in Duderstadt erstmals eine easy-Apotheke geben. „Es handelt sioch dabei nicht um eine Kette und auch nicht um eine Online-Apotheke“, erklärt Knoch. Er eröffne eine „normale, inhabergeführte“ Apotheke, die sich allerdings konzeptionell von den existierenden in Duderstadt unterscheiden werde. So würden auf 200 Quadratmeter rund 4000 bis 5000 verschiedene Artikel angeboten, von Medikamenten über Kosmetika bis hin zu Getränken an der Kasse.

Das Konzept sehe dabei einen großen Freiwahlbereich vor. Für den Kunden bietet sich damit ein Einkaufsgefühl, das dem in Supermärkten sehrt ähnelt, stellt sich bei einer Ortsbegehung heraus. Viele frei verkäufliche Produkte werden in Regalen zur Selbstbedienung angeboten und können an der Kasse bezahlt werden.

„Das Geschäft soll zum Stöbern einladen“, erklärt der 37-Jährige. Im hinteren Bereich der Apotheke findet die Beratung statt – und zwar nur die Beratung. „So haben die Apotheker mehr Zeit, sich auf den Patienten einzulassen“, schildert Knoch die Idee. Weitere Räume wie Labor und Sozialraum oder auch das Lager für Verschreibungspflichtiges seien den Vorschriften gemäß im Unsichtbaren Bereich.

Duderstädter Apotheke am Bahnhof setzt moderne Robotertechnik ein ©Richter

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