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Duderstädter „Café Grenzenlos" feiert zehnjähriges Bestehen

Rathaussaal Duderstädter „Café Grenzenlos" feiert zehnjähriges Bestehen

Eine ist groß, die andere klein, eine dick, die andere dünn, eine blond, die nächste brünett: Die Frauen, die sich am Sonnabend im Duderstädter Rathaus tummeln kommen aus aller Herren Länder und leben die verschiedensten Lebensweisen. Sie alle eint eines: Sie haben Spaß bei der Feier zum zehnjährigen Bestehen des Integrationsprojektes „Café Grenzenlos".

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Quelle: Eckermann

Duderstadt. „Es war uns ein Anliegen, ein Treffpunkt für alle Frauen zu sein", sagt Gleichstellungsbeauftragte Evelyn Stellhorn – mit einer deutlichen Betonung auf „alle". „Und: Es ist uns gelungen", fügt sie stolz.

Viele der Frauen hatten zuvor einer Leinwand eine persönliche Note gegeben: Als Erinnerung an den Abend und an zehn Jahre Café Grenzenlos hatten die Initiatorinnen ein Baum-Motiv malen lassen, dessen Blätter in Wolkenform gestaltet waren. Dort hinterließen viele der Frauen als Zeichen der Zusammengehörigkeit ihre Unterschrift. „An den Wurzeln finden die Initiatoren und Sponsoren Platz", erklärt Christiane Mosler.

Helfer bringen zusätzliche Stühle, um den Teilnehmerinnen, darunter befreundete Frauen von Initiativen aus Göttingen und Northeim, Platz zu verschaffen. Alles „tolle Frauen", wie Stellhorn meint. Den Faden nimmt Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) auf: „Danke, dass Sie diese Arbeit mit so viel Wärme, Herzlichkeit und Fingerspitzengefühl wahrnehmen", sagt der bekennende Ehemann einer Käsekuchen-Bäckerin, die Anteil an einem internationalen Buffet hatte.

„Ihr Projekt ist niederschwellig, ohne Hürden und Barrieren. So, wie man es sich nur wünschen kann", lobt er das Café Grenzenlos. Einige von ihnen hätten sich „ganz leise" an der Hilfe für die Flüchtlinge im Rosenthaler Hof beteiligt. „Wir haben daraus keine große Schauveranstaltung gemacht, sondern Nächstenliebe gelebt", sagt er und berichtet von einer möglichen Aufstockung der Belegung in dem Hotel.

Die Zeit nach dem Essen bestreiten die Frauen beinahe unter sich. Wenige Kinder und noch weniger Männer befinden sich im Saal, als das Licht gedimmt wird, die Partybeleuchtung eingeschaltet wird und live gesungene Musik einsetzt. Es dauert nicht lange, bis die ersten in den Abend hinein tanzen.

Foto: Eckermann

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