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Duderstädter Ehepaar stellt Krippen aus Bonbonpapier aus

Privatsammlung Duderstädter Ehepaar stellt Krippen aus Bonbonpapier aus

Hektische Betriebsamkeit herrscht seit Wochen im Duderstädter Ursulinenkloster. Wanda Kordylewska-Dutka und ihr Mann Jacek sortieren und planen und räumen um: Mehr als 300 ihrer Weihnachtskrippen stellen die Hannoveraner ab Sonntag, 11. Januar, im Kloster aus.

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Baut Krippen aus ungewöhnlichem Material auf: Wanda Kordylews.

Quelle: Müller

Duderstadt. Bereits seit dem 27. Dezember ist das Ehepaar in Duderstadt, um seine Privatsammlung aufzubauen. Von stecknadelgroßen Krippen, Krippen in Walnüssen, als Schilfboot aus Peru oder auch aus Salzkristallen und Kohle aus der schlesischen Heimat der Dutkas zeigt die Ausstellung zahlreiche Darstellungen der Geburt Jesu.

Sie geben einen Eindruck, wie vielfältig sich Menschen weltweit mit dem Thema der „Krippe“ auseinander gesetzt haben, zu unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlichsten Materialien. Eine seltene Darstellung zeigt etwa Josef mit dem Jesus-Kind, während Maria neben der Krippe liegt. Andere sind aus buntem Bonbon-Papier gefertigt.

„Das wird die erste Ausstellung seit zehn Jahren“, erzählt Wanda Kordylewska-Dutka, deren Traum ein eigenes Museum für ihren Schatz ist. Bislang lagerten alle Krippen in ihrer Wohnung, auf und in Schränken, unterm Bett – überall, wo gerade Platz gewesen ist.

Zwischen dem 11. Januar und dem 1. Februar öffnet sich Besuchern täglich zwischen 10 und 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr im Ursulinenkloster Duderstadt die faszinierende Krippenwelt. Am Sonntag gibt Wanda Kordylewska-Dutka in der Liebfrauenkirche ab 16 Uhr im Rahmen der Ausstellungseröffnung eine Einführung in ihre Sammlung. Umrahmt wird diese durch ein Konzert von Organist Lothar Rückert und Tenor Jacek Dutka. Der Eintritt ist frei.

Von Gunnar Müller

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