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Duderstädter Erzieherinnen stimmen über Streik ab

Tarifverhandlungen Duderstädter Erzieherinnen stimmen über Streik ab

Auf einen unbefristeten Streik an einigen Kindertagesstätten müssen sich berufstätige Eltern im Mai einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat die Tarifverhandlungen für bundesweit 240000 Erzieher und Sozialarbeiter für gescheitert erklärt und lässt ihre Mitglieder jetzt in einer Urabstimmung über unbefristete Streiks abstimmen.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Eichsfeld. In Duderstadt ist Jugendpfleger Günter Lutterberg am Mittwoch unterwegs, um die Urabstimmung in den drei kommunalen Kindertagesstätten in Desingerode, Breitenberg und Fuhrbach durchzuführen, deren Erzieherinnen sich bereits an einem Warnstreik beteiligt haben. Betroffen sind neben den Kindergärten auch das Jugendfreizeitheim, die Integrationsbeauftragte der Stadt und die Außenstelle des Landkreis-Jugendamtes hinter dem Stadthaus. Lutterberg geht davon aus, dass eine Dreiviertelmehrheit für den Streik stimmen wird, der zeitnah zum Tragen kommen soll.

In den Samtgemeinden sind die Mitgliedsgemeinden für Kindertagesstätten zuständig, die Personalräte der Verwaltungen nicht eingebunden. Am einzigen kommunalen Kindergarten der Samtgemeinde Gieboldehausen in Krebeck gebe es weder eine Urabstimmung noch einen Streik, teilt Leiterin Heike Mahler mit. Auch die beiden kommunalen Kindergärten in Ebergötzen und Landolfshausen werden nicht bestreikt.

In Duderstadt will die Stadtverwaltung prüfen, wie schon beim Warnstreik für auf eine Betreuung angewiesene Eltern eine Notgruppe in einem Kindergarten einzurichten oder andere Betreuungsmöglichkeiten zu suchen. Die Mehrzahl der Kindertagestätten im Eichsfeld sind in kirchlicher Trägerschaft , haben ein anderes Tarifrecht und sind von Urabstimmung und Streik nicht betroffen. In aller Regel passen sich die kirchlichen Kindergärten mit Verzögerung an die Gehaltsangleichungen im öffentlichen Dienst an.

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©Richter