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Duderstädter Haus Am Park erweitert und modernisiert

7800 Quadratmeter für Senioren Duderstädter Haus Am Park erweitert und modernisiert

Nach knapp zwei Jahren Bauzeit steht ein Großprojekt in der Duderstädter Innenstadt vor dem Abschluss. Das Haus Am Park ist erheblich erweitert und modernisiert worden.

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Baulücke geschlossen, Fachwerk saniert: Hinter historischen Fassaden sind moderne Heimplätze und Wohnungen entstanden.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. Die Betreiber, Hermann Josef Hoppmann und Karl-Heinz Ernst, haben einen hohen einstelligen Millionenbetrag investiert, um neue Plätze im Altenwohn- und Seniorenpflegeheim sowie weitere seniorengerechte Wohnungen zu schaffen. Verbunden wurde das von der Denkmalpflege begleitete Bauen im Bestand mit einem innovativen Energiekonzept samt Geothermie, Blockheizkraftwerk und Wärme-Rückgewinnung.

Die Lücke, die der Abbruch  des Hotels Deutsches Haus in die Fachwerkzeile in der Hinterstraße gerissen hat, ist durch einen energetischen Massivbau geschlossen worden. Das Haus sei nach einem Wasserschaden nicht zu retten gewesen, sagt Jürgen Germerott vom städtischen Bauamt. Der Neubau mit funktionaler Nutzung sei ein tragbarer Kompromiss ohne aufgesetztes Fachwerk, das bei Denkmalpflegern verpönt sei. Durch historisierende Elemente wie Steinquaderstruktur, Fassadenputz zur horizontalen Gliederung und Vorsprünge füge sich der Neubau harmonisch in die Häuserzeile ein.

Das Haus Am Park erstreckt sich jetzt von der Hinterstraße 21 bis 31. Alle Fachwerkfassaden wurden renoviert, das neu hinzugekommene Fachwerkhaus  Nr. 31 zwischen Neubau und Amtsgericht entkernt und umgebaut, an der verkleideten Rückseite die ursprünglichen Fachwerkgefache wieder hergestellt und neue Holzsprossenfenster eingebaut. Fast alle Gewerke wurden von Firmen aus dem Untereichsfeld ausgeführt.

Zu dem Gesamtkomplex gehören jetzt sechs Gebäude mit 7800 Quadratmetern Nutzfläche auf fünf Ebenen, sechs Fahrstühlen, drei Speisesälen, Innenhöfen und Dachterrasse. Die Zahl der Mitarbeiter steigt von 70 auf rund 100, die der Heimplätze von 76 auf 101.

"Auf langjährigen Erfahrungen aufgebaut"

Unter anderem wurden die  Dreibettzimmer im vorhandenen Altbau aufgelöst, im Neubaubereich Einzelzimmer mit barrierefreien Bädern geschaffen, die den Anforderungen an moderne Pflegewohnkonzepte entsprechen. Ein Wintergarten mit Glasfront über drei Etagen schafft weitere Begegnungsmöglichkeiten, neue Gemeinschaftsbereiche ermöglichen Betreuungsangebote in wohnlicher Atmosphäre. Küche und Wäscherei wurden komplett modernisiert und vergrößert, ein historischer Gewölbekeller für Feiern und Kulturveranstaltungen restauriert.

Über die 16 bestehenden seniorengerechten Wohnungen hinaus wurden 21 weitere Wohnungen geschaffen, die in den nächsten Wochen bezogen werden können und fast alle bereits vermietet sind. Auch der Pflegeheim-Neubau ist ab März beziehbar, ein Tag der offenen Tür geplant.

„Wir haben auf langjährigen Erfahrungen aufgebaut, um Arbeitsabläufe und -bedingungen zu optimieren“, sagt Heimleiter Robert Osburg. „Alles ist mit-einander verbunden“, ergänzt Ernst mit Blick auf die Wohn- und Heimbereiche, die so weitläufig sind, dass man dort Spaziergänge machen kann.

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