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Duderstädter Institutionen arbeiten mit Otto-Bock-Stiftung zusammen

Spandenaktion Duderstädter Institutionen arbeiten mit Otto-Bock-Stiftung zusammen

Die Spendenaktion der Otto-Bock-Stiftung für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Haiti findet breite Unterstützung in der Region. Im Duderstädter Rathaus traf sich Unternehmenssprecher Dirk Artmann mit Annelore von Hof, Verwaltungsvertreterin des Bürgermeisters, sowie Vertretern der Duderstädter Wirtschaft.

Holger Willuhn, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Eichsfeld-Northeim, und Carsten Basdorf, Marketingleiter der Sparkasse Duderstadt, sagten Artmann die Hilfe der Banken zu. In beiden Instituten sind Spendenkonten eingerichtet. Es wird auf die Aktion aufmerksam gemacht und darüber informiert.

Hubertus Werner, Vorstandvorsitzender des Treffpunkt Stadtmarketing Duderstadt, koordiniert die Spendensammlung in den Duderstädter Geschäften. 48 Spendenboxen seien bereits aufgestellt, berichtete er der Runde gestern. Auch im Bürgerbüro im Stadthaus, sowie in der Gästeinfo und der Bibliothek im Rathaus würden die Boxen aufgestellt, ergänzte von Hof.

Die Otto-Bock-Stiftung stehe vor zwei Herausforderungen, erläuterte Artmann: „Der unheimlich großen Zahl von Menschen, die Hilfe brauchen, und dem völligen Fehlen von Infrastruktur in Haiti“. Vor diesem Hintergrund habe Otto-Bock-Chef Hans Georg Näder Nachhaltigkeit als Prinzip der Hilfsbemühungen vorgegeben. Entsprechend ziele die Aktion in erster Linie auf die Hilfe für Kinder, werde eine Versorgung im Anschluss an die Ersthilfe organisiert und solle die dauerhafte Versorgung der Verletzten gesichert werden. Gefragt, wofür die Spendengelder konkret verwendet würden, führte Artmann unter anderem den Aufbau von orthopädischen Werkstätten und die Ausbildung von Technikern an.

„Wenn die Not am größten ist, können die Eichsfelder in ganz kurzer Zeit ganz viel bewegen“, machte von Hof die Hilfsbereitschaft in der Region deutlich. Der gute Name von Otto Bock schaffe Vertrauen und motiviere, etwas zu tun, so Willuhn. Er zeigte sich zudem persönlich vom Prinzip der Nachhaltigkeit überzeugt. Dem stimmte auch Werner zu. Aus persönlicher Erfahrung wisse er um die Bedeutung der Hilfe nach der Soforthilfe, so der Bereitschaftsleiter beim Roten Kreuz. „Da passiert überall etwas. Es ist wichtig, dass die Hilfe kanalisiert wird“, lobte Basdorf die Initiative der Otto-Bock-Stiftung.

Informationen zur Spendenaktion „Kinder in Not – Hilfe für Haiti“, gibt es im Internet: www.hilfe-fuer-haiti.de.

Von Ulrich Lottmann

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