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Duderstädter Mini-Weihnachtsmarkt darf bleiben

Keine Außengastronomie, kein Rindenmulch Duderstädter Mini-Weihnachtsmarkt darf bleiben

Der Mini-Weihnachtsmarkt an der Unterkirche bleibt. Gastwirt Tamer Tokaci hat nach Gesprächen mit Vertretern der Stadtverwaltung die Erlaubnis erhalten, seine Weihnachtsbäume und Stehtische im Außenbereich der Alten Backstube aufgebaut zu lassen.

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Brief und Siegel hat Gastwirt Tokaci nun: Seine Gäste dürfen Speisen und Getränke mit nach draußen nehmen – Ausschank gib es nicht.

Quelle: Richter

Duderstadt. . Allerdings muss er den Rindenmulch vom Pflaster der Marktstraße entfernen. „Das ist schlicht nicht erlaubt“, erklärt Johannes Böning von der Stadtverwaltung. Außerdem dürfe er keinen Grillwagen oder Getränkestand  draußen betreiben.
„Jetzt können meine Gäste ihren Glühwein immerhin mit raus nehmen, wenn der Weihnachtstreff am Rathaus bereits geschlossen ist“, sagt der Gastwirt.

Zunächst hatte ihm die Stadtverwaltung die Genehmigung für den gestalteten Außenbereich nicht erteilt. Johannes Böning hatte auf die Sondernutzungssatzung verwiesen, die eine Nutzung des Außenbereichs nur während der Monate April bis Oktober zulasse. Diese gelte weiterhin. Der Einzelfall der Alten Backstube sei die Ausnahme, so Böning. Tokaci dürfe den Mini-Weihnachtsmarkt bis zum 30. Dezember aufgebaut lassen.

Im kommenden Jahr solle es Gespräche darüber geben, ob eine Änderung der Satzung vorgenommen wird. Tokaci hofft, dass dabei die Gastwirte einbezogen werden. „Vom Bürotisch aus können bestimmte Probleme in unserem Alltag nicht unbedingt eingesehen werden“, glaubt er. Was in der Nachbarschaft aussieht, als habe das Modell „Mini-Weihnachtsmarkt“ bereits Nachahmer gefunden, ist keine Außenbestuhlung, sondern Deko.

Auch Michael Botaktsis hat vor seinem Imbiss am Markt mit Kerzen geschmückte Tische und Weihnachtsdekoration stehen. „Damit man uns sieht“, begründet er. Tokaci gefällt das. Er sieht die Deko als Gewinn für die Stadt. „Es ist doch schön, wenn die Innenstadt vor Weihnachten herausgeputzt wird“, sagt er.

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