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Fanfarenzug findet Domizil im Gewerbepark

Duderstadt Fanfarenzug findet Domizil im Gewerbepark

Der Fanfarenzug Duderstadt will im kommenden Jahr die Räume des Vereins Kulturwerks Euzenberg für Proben und Versammlungen nutzen. Die Mitglieder haben am Freitagnachmittag ihre Instrumente in den Gewerbepark transportiert.

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Auch die Standarte bringen Mitglieder des Fanfarenzugs Duderstadt in ihr neues Domizil.

Quelle: Helge Schneemann

Duderstadt. Als regelmäßiger Treffpunkt diente dem Fanfarenzug während der vergangenen zwei Jahre ein von der Musizierschule Musi-Kuss angemieteter Raum hinter dem Gesundheitsamt an der Leerenschen Rinne in Duderstadt. Da die Musikschule den von ihr gepachteten Standort zum Jahreswechsel verlässt, musste sich die Eichsfelder Gruppe nach einer neuen Übungs- und Versamm lungssstätte umschauen. „Als wir Mitte November davon erfuhren, habe ich eine Anzeige bei Facebook reingestellt und erhielt daraufhin von einer netten Dame den Tipp, mal zum Kulturwerk Euzenberg zu gehen und dort nachzufragen“, berichtet Vorsitzender Sebastian Sauer.

Instrumente provisorisch in Büroraum untergebracht

Die Anfrage brachte das von ihm gewünschte Ergebnis. Mehrere Mitglieder brachten am Freitag mit privaten Fahrzeugen die 21 derzeit genutzten Instrumente von großen Pauken über Marschtrommeln, Schlagzeuge, Trompeten, Baritonhörner bis zu Percussions und einigem mehr in Halle 16 im Gewerbepark Euzenberg.

Mitglieder verstauten die Instrumente sowie die Standarte und Schläger provisorisch in einem Büroraum. Ohne dieses Angebot hätten Mitglieder die Instrumente notdürftig auf Dachboden unterbringen müssen, so Sauer.

Die Halle steht dem Fanfarenzug ab Februar als Probeort bereit. Details der Nutzung, darunter die langfristige Abstellmöglichkeit für die Instrumente, wollen die Verantwortlichen des 25 aktive und passive Mitglieder zählenden Fanfarenzugs voraussichtlich Mitte Januar mit dem Vorsitzenden des Vereins Kulturwerk Euzenberg, Martin Wihgrab, klären.

Sound wird wie in einem großen Saal sein

„Der Raum ist deutlich größer als der, an dem wir bisher geprobt haben, das ist eine Verbesserung“, schildert Sauer seinen Eindruck. Der Sound werde „wie in einem großen Saal“ sein, vermutet er. Für Marschtraining wolle der Verein zunächst einmal weiterhin die Turnhalle der Astrid-Lindgren-Schule nutzen.

Der Fanfarenzug gehöre zur Stadtkultur und sei für das Kulturwerk eine Bereicherung, betonte Wihgrab. Der neue Standort biete den Mitgliedern die Möglichkeit, andere Musiker kennenzulernen, sich mit ihnen auszutauschen, Netzwerke aufzubauen und einmal über den Tellerrand zu schauen.

„Dies ist eine ganz wichtige Erfahrung für euch“, sagte Wihgrab an die Mitglieder gewandt. „Das ist super“, so der spontane Kommentar der musikalischen Leiterin Ilona Sauer.

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©Richter