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Duderstädter Polizei-Statistik 2014

2014 sind etwas weniger Delikte bekannt geworden, dafür stieg die Zahl der gelösten Fälle Duderstädter Polizei-Statistik 2014

Weniger Straftaten, höhere Aufklärungsquote: Die Beamten des Polizeikommissariats Duderstadt können auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurückblicken. „Jetzt gilt es, diesen Trend fortzusetzen“, sagte Polizeichef Otto Moneke während der Präsentation der Statistik am Donnerstag.

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Duderstadt. 1652 Straftaten sind im Zuständigkeits bereich der Duderstädter Polizei im vergangenen Jahr bekannt geworden, zwei weniger als im Vorjahr. Dabei lag die Aufklärungsquote bei 69,3 Prozent.

Im Vorjahr waren es 64,03% gewesen. „Das ist ein Quantensprung“, so Moneke, da die Zahl nicht aufgrund einer Ermittlungen zu einer Serie zustandegekommen sei, sondern durch „kriminalistische Kleinarbeit“. Weiterhin hätten sich die Bemühungen in der Präventionsarbeit positiv ausgewirkt, fügt Horst Kanngießer, Leiter des Kriminalermittlungsdienstes, hinzu.

2014 beschäftigten sich die Beamten aus Duderstadt, Gieboldehausen und Radolfshausen mit zwei Tötungsdelikten. Dabei handelte es sich um den Angriff auf einen Rentner in Seulingen und den Fall eines bei der Waldarbeit von einem Baum erschlagenen Mannes. Beide Fälle wurden aufgeklärt.

Die Zahl der Sexualdelikte halbierte sich im Vergleich zu 2013 beinahe, sie ging von 37 auf 16 zurück. Auch hier wurden alle Fälle gelöst. Die Rohheitsdelikten (356) nahmen leicht zu, wobei die Täter in 95,2% der Fälle gefasst werden konnten.

Die Recherche zu Eigentumsdelikten gestalte sich schwieriger, erklärte Moneke. Mit einer Aufklärungsquote von 36,6% sei er dennoch zufrieden. Im vergangenen Jahr kam es zu 417 Diebstählen, im Vorjahr waren es 471 gewesen, 2012 615. Während fast doppelt so oft wie im Vorjahr in Wohnungen eingebrochen wurde, kam es deutlich weniger oft zu Diebstählen aus Fahrzeugen. In beiden Bereichen wurden mehr Täter gefasst als im Vorjahr. Die Zahl der Betrugsdelikte ging um fünf auf 313 zurück. 73,4% wurden aufgeklärt.

Sowohl im Bereich der sonstigen Delikte (430), als auch bei den strafrechtlichen Nebengesetzen (118) gab es mehr Vorfälle als 2013. Sachbeschädigung, Beleidigung und Hausfriedensbruch hätten mit 68,1% häufig aufgeklärt werden können, so Moneke. 95,7% der Verantwortlichen bei Betäubungsmitteldelikten, Verstößen gegen das Waffengesetz und ähnlichen Straftaten konnten gefasst werden.

Dabei bedeute die gestiegene Anzahl von 54 auf 70 Drogendelikte, die alle aufgeklärt wurden, dass sich die Beamten intensiver mit dieser Problematik beschäftigen konnten, so Moneke: „Es handelt sich um Holekriminalität“, erklärte Kanngießer.

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