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Duderstädter Polizisten schützen Wulff

Bundespolizeiabteilung Duderstädter Polizisten schützen Wulff

Deutsche Spitzenpolitiker und ausländische Staatsgäste, Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Kultur waren bei den Feiern zum Tag der deutschen Einheit geschützt durch Polizisten aus Duderstadt.

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Anzug statt Uniform: Bundespräsident Christian Wulff, an der Seite seiner Frau Bettina, wird in Bremen von Bernd Metz (r.) und weiteren Duderstädter Beamten geschützt.

Quelle: Bundespolizei

Die Bundespolizeiabteilung vom Euzenberg war am 3. Oktober für die Sicherheit beim zentralen Festakt in Bremen zuständig. Mit rund 300 Beamten verstärkten die Duderstädter das Großaufgebot an Sicherheitskräften, das angesichts von Störungs- und Anschlagsdrohungen aus dem linksextremen Spektrum aufgeboten worden war. Nach anerkannt erfolgreichen Einsätzen bei ähnlichen Veranstaltungen wie dem G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm oder dem Nato-Gipfel 2009 in Baden-Baden wurde den Eichsfelder Bundespolizisten der Innenschutz übertragen. Anzug und festliche Kleidung statt Uniform und Schutzausrüstung war deshalb die Grundausstattung der Duderstädter.

Die dritte Hundertschaft unter Führung von Michael Grunert sicherte den historischen Saal des Bremer Rathauses ab, in dem sich die Spitzenpolitiker in das Goldene Buch der Stadt eintrugen. Ein auch für die erfahrenen Kräfte der ersten Hundertschaft von Michael Wille ungewöhnlicher Einsatzort war der St. Petri Dom. Hier nahmen die Gäste der Einheitsfeier am ökumenischen Gottesdienst teil. Der zentrale Festakt mit 1300 Gästen in der Bremen Arena war schließlich durch die zweite Hundertschaft unter Jörg Pöpel und Carsten Lange abgesichert.

Professionalität, Konzentration und Fingerspitzengefühl sei bei dem Einsatz nötig gewesen, erklären die Beamten nach ihrer Rückkehr. Die Bilanz der an Aufträge dieser Größenordnung gewohnten Bundespolizisten fällt nüchtern und knapp aus: „Es kam zu keinen Störungen der Feierlichkeiten.“

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