Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Duderstädter Projekt „Licht und Farbe für St. Cyriakus“ findet Fürsprecher

Duderstädter Projekt „Licht und Farbe für St. Cyriakus“ findet Fürsprecher

Es soll Licht und Farbe werden in St. Cyriakus:  Mit der Unterstützung von Spendern soll die Basilika in frischem Glanz erleuchten. Bereits 32 000 Euro sind zusammengekommen.

Voriger Artikel
Beiträge für Kindergartenplätze in Krebeck steigen
Nächster Artikel
25 Jahre Caritas-Schuldnerberatung in Duderstadt

So lichtdurchflutet soll der Kirchenraum eines Tages sein: Das Lichtkonzept sieht nach oben gerichtete LED-Strahler vor.

Quelle: EF

Duderstadt. Im Pfarrbrief und während einer Informationsveranstaltung für Gemeindemitglieder hatte Propst Bernd Galluschke über die Gründe für das Investitionsprojekt und die Ideen zur Umsetzung informiert: Derzeit liege die Lichtausbeute bei gerade einmal 30 Prozent, gerade älteren Menschen falle es schwer, die Texte im Gotteslob noch lesen zu können. Außerdem käme die Kirchenkunst nicht zur Geltung, begründet der Propst und hob ausdrücklich die Schlusssteine im Deckengewölbe als „Alleinstellungsmerkmal“ hervor.

 
Genau für diese können seit einigen Wochen – wie auch für Deckenfelder in den Seitenschiffen, im Mittelschiff und im Altarraum – Patenschaften übernommen werden. „In den ersten fünf Wochen, seit dem Spendenaufruf Ende September, sind rund 32 000 Euro von fast 250 Personen gespendet worden“, teilt Reimund Wolf vom Fundraisingbüro des Bistums Hildesheim mit. Darunter seien 27 Schlussstein-Paten und 45 Spender, die eine Deckengewölbefläche bepatet haben. „In den kommenden Wochen und Monaten werden wir uns intensive um die Förderung bei verschiedenen Stiftungen bemühen“, kündigt er an. Ziel sei es, bis zum Frühjahr rund 125 000 Euro an privaten und institutionellen Förderern und Unterstützer zu gewinnen, „damit die Basilika St. Cyriakus im neuen Licht und Farbe wieder erstrahlt“.

 
Mit einem Flugblatt soll nun erneut auf das Projekt aufmerksam gemacht werden. Darauf erfahren Interessierte die Preise für die „Patenschaft“ über eine Deckenfläche: 50 Euro im Seitenschiff, 100 Euro im Mittelschiff, 250 Euro im Altarraum. 500 Euro je Schlussstein.

 
Zu Pfingsten 2016, so die Planung, soll mit der Installation der neuen Ausleuchtungstechnik begonnen werden. „Neben einer Alltagsbeleuchtung und einer dimmbaren Grundbeleuchtung – etwa für Veranstaltungen – wird die akzentuierende Beleuchtung von Kirchenraum und Kunstschätzen möglich“, heißt es in der Informationsbroschüre, die in den kommenden Tagen verteilt werden soll. „Die Innenbeleuchtung soll und wird eindrucksvoll durch die Glasfenster auch nach außen wirken“, versprechen die Planer. Durch den Einsatz von LED-Technik sollen zudem Energiekosten eingespart werden. Das Volumen des Projektes liegt bei rund 450 000 Euro. Das Bistum Hildesheim fördert das Projekt mit 235 000 Euro. Aus vorherigen Maßnahmen ist eine Rücklage von rund 91 000 gebildet, so dass eine Deckungslücke von rund 123 000 Euro besteht.

 
Informationen erteilt Stefan Dornieden, Telefon 0 55 27 / 84 74 25, E-Mail stefan.dornieden@kath-kirche-untereichsfeld.de.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter