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Feuerwehr soll am Schützenring bleiben

Duderstadt Feuerwehr soll am Schützenring bleiben

Der Rat der Stadt Duderstadt hat bei einer Enthaltung zugestimmt, den Standort der Stützpunktfeuerwehr Duderstadt möglichst am Schützenring zu behalten. Auch die Ortsfeuerwehr Westerode soll möglichst im Ortskern bleiben. Noch 2016 soll die Duderstädter Frontfassade neue Fenster erhalten.

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Quelle: NR

Duderstadt. Der Feuerwehrbedarfsplan vom 8. Oktober 2015 hatte als Alternativen für das Feuerwehrhaus der Duderstädter Stützpunktfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr Westerode die Alternativen Neubau, Komplettsanierung sowie gemeinsamer Neubau mit der Werkfeuerwehr der Firmengruppe Ottobock vorgesehen. Stadtbrandmeister Kai Walter plädierte zwar, wie auch Ortsbrandmeister Thorsten Krone, für eine Fortführung der engen Kooperation, aber gegen eine gemeinsame Lösung mit der Ottobockwehr.

Kaum Synergieeffekte bei gemeinsamer Lösung

„Vorteile beziehungsweise Synergieeffekte wären aus Sicht der feuerwehrtechnischen Betrachtung wenig bis gar nicht vorhanden“, so Walter in seiner Stellungnahme. Als Gründe nannte er unter anderem die unterschiedlichen Zuständigkeits- beziehungsweise Aufsichtsbereiche. So unterstünde die Werkfeuerwehr der Polizeidirektion Göttingen und die Feuerwehren in Duderstadt und Westerode der Stadt Duderstadt. Auch gebe es zahlreiche Unterschiede in den Bereichen Versicherung, Haftung, Recht und Finanzen.

Krone erläuterte, dass die Schwerpunktfeuerwehr als Freiwillige Feuerwehr in besonderem Maße davon profitiere, einen zentralen Standort zu haben: „Im Einsatzfall kommen die Feuerwehrangehörigen aus allen Richtungen der Ortschaft mit Fahrrädern, Autos oder zu Fuß zusammen, um auszurücken.“ Auch hätten viele Mitglieder, darunter fast die gesamte Wehrführung, bei ihrer Wohnungswahl auf Nähe zum jetzigen Standort geachtet. „Eine Verlegung an einen anderen Standort, würde die Ausrückezeiten erheblich verzögern und so unsere Schlagkraft als Feuerwehr reduzieren“, so Krone. Am jetzigen Standort fehle lediglich der Anbau einer Fahrzeughalle mit sechs Stellplätzen inklusive Platz für die Schwerlastregale sowie eine Teilsanierung der alten Infrastruktur, was weit weniger als die Hälfte der im Bedarfsplan angegebenen sechs Millionen Euro für einen Neubau koste.

Schrittweise Weiterentwicklung der übrigen Feuerwehrstandorte

Für die Weiterentwicklung bevollmächtigten die Ratsmitglieder Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) unter anderem die Ausbauplanungen vorzubereiten sowie Gespräche mit der EBB über benötigte Teilflächen zu führen. Auch wurde Nolte beauftragt, die Weiterentwicklung der übrigen Feuerwehrstandorte Schritt für Schritt anzugehen. rf

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