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Duderstädter Schüler präsentieren Ergebnisse der Projektwoche

Bühnenbild meines Lebens Duderstädter Schüler präsentieren Ergebnisse der Projektwoche

Ein selbst gefertigtes Bühnenbild als ersten Schritt zur Erfüllung von Lebensträumen - so ist das Motto der Projektwoche „Bühnenbild meines Lebens“ in der Berufsbildenden Schule (BBS) zu beschreiben. Nach einer Woche gefüllt mit kreativer Arbeit in einem Zweierteam haben Schüler aus zwei Klassen im Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) ihre fertigen Bühnenwerke Mitschülern, Lehrern und Freunden in einer Ausstellung präsentiert.

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Einmal gegen Kitschko antreten: Bajram Gashi hat dies als Motiv für sein Bühnenbild gewählt. Valdeta Rama unterstützte ihn dabei.

Quelle: Gries

Duderstadt. „Die Schüler mussten überlegen, welchen persönlichen Lebenstraum sie in einem Modell darstellen möchten“, beschreibt Malte Reinke-Dieker, der in der Jugendarbeit des Landkreises Göttingen tätig ist, das Projekt.

Die Gruppenarbeit und das Erarbeiten bringe Schritt für Schritt ein Erfolgserlebnis und steigere die Wertschätzung der Schüler untereinander. Schulleiterin Sabine Freese lobt zudem das hohe Engagement und die Durchsetzungskraft. „Der Prozess der Erarbeitung ist eine große Leistung“, animiert sie die Schüler, stolz auf ihre Leistungen zu sein.

Zur Präsentation gehörte außerdem, dass die einzelnen Projektmitglieder für Fragen zu ihrem individuellen Bühnenbild zur Verfügung standen. Den Besuchern wurde schnell bewusst, dass hinter jedem Bild eine Geschichte steht. Stephanie Näfe aus Duderstadt träumt von einem Eigenheim in Berlin mit einem Pool voller Geld.

Diesen Traum hat die 21-Jährige mit Styropor, Holz, Papier, Kunstrasen, Kies und Moos bildlich dargestellt. Dank Bühnenbildner Steffen Mutschler, der die Schüler mit ausreichend Materialien und Tipps versorgte, konnten die einzelnen Ideen realisiert werden.

Bajram Gashis Traum hingegen ist ein Boxkampf gegen Vladimir Klitschko. Das Bühnenbild zeigt die Fotografie eines Boxrings in Hamburg, in dem Klitschko auf seinen Gegner wartet. Gruppenpartnerin Valdeta Rama hat ihren Traum für das gemeinsame Projekt hinten angestellt. „Boxen und ich, das passt nicht“, meint die 18-Jährige. Ein Problem mit dem fertigen Bühnenbild hat die Duderstädterin aber nicht, Träume seien schließlich individuell.

Von Helena Gries

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