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Tag der Niedersachsen soll wieder kommen

Ratsessen im Bürgersaal Tag der Niedersachsen soll wieder kommen

Die Stadt Duderstadt hat Interesse daran, zu einem „passenden Zeitpunkt“ erneut Gastgeber für den Tag der Niedersachsen zu werden. Das sagte Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) am Sonnabend während des Ratsessens, bei dem er Entwicklungen in Duderstadt thematisierte und die vergangenen zwölf Monate Revue passieren ließ.

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Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte spricht beim Ratsessen im Bürgersaal.

Quelle: Richter

Duderstadt. Von einem "ungewohnten Gefühl" sprach Nolte, als er zu Beginn die finanzielle Situation der Stadt erläuterte. Statt Kassenkrediten habe sie siebenstellige Guthaben. Trotzdem seien die Kommunen "unterfinanziert". Nolte berichtete von Investitionen der Stadt in Millionenhöhe, die in Kindertagesstätten, in Grundschulen, in Sporthallen und in Krippenplätze geflossen seien. Wenn am 1. August voraussichtlich die nächste Krippe ihre Pforten öffne, gebe es rund 160 bedarfsorientiert ausgewiesene Krippenplätze in der Stadt Duderstadt.

Nolte rechnet im ersten Halbjahr 2018 mit einer positiven Entscheidung für den Lückenschluss der Bundesstraße 247 zwischen dem jetzigen Ausbauende und Ferna. "Wir haben die Hoffnung, dass in den folgenden Jahren auch wirklich gebaut wird", betonte der Bürgermeister. Die Verantwortlichen für den geplanten Schnellbus zwischen Göttingen und Duderstadt würden in der kommenden Bauausschusssitzung zu Gast sein. "Fantastisch" wäre es, wenn der Einstieg in das Fünf-Euro-Ticket gelänge, meinte Nolte, der einen Bogen schlug zum Gewerbegebiet Breiter Anger. Die Stadt habe im Mai und Juni drei Kaufverträge mit Firmen abschließen können, die insgesamt 20000 Quadratmeter erworben hätten.

Landesgartenschau als langfristiges Ziel

Die Arbeitslosigkeit sei in Duderstadt auf einem Rekordtief, die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf Rekordhöhe, erläutere Nolte und fügte hinzu: „Hoffentlich sind es inhaltlich auch Arbeitsplätze, die später Alterssicherung abdecken.“ An Hauseigentümer appellierte der Bürgermeister, Städtebauförderung noch mehr in Anspruch zu nehmen, es sei „Geld im Topf“. Er erinnerte daran, dass vor zwei Jahren 110 Kaufverträge für Bau- oder Hausgrundstücke abgeschlossen wurden, im Jahre 2016 seien es 125 gewesen, in diesem Jahr bislang 50. Ein Drittel der Käufer komme von auswärts nach Duderstadt, ein Viertel sei jünger als 30 und weniger als zehn Prozent sei älter als 60.

Duderstädter Schützenfest 2017: Ratsessen

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Zu den langfristigen Zielen gehöre es, „in Duderstadt mal wieder eine Landesgartenschau durchzuführen“. Dies sollte „spätestens 2029 sein, wenn Duderstadt 1100 Jahre alt wird".

Schützenhauptmann Hans-Georg Kracht zeigte sich zuversichtlich, "dass wir spätestens in zehn Jahren zu unserem 725-jährigen Jubiläum wieder ein funktionierendes Schützenhaus haben werden" und erntete für diese Aussage lauten Beifall. Das Schützenwesen stelle nach seiner Ansicht den Rahmen, "vielleicht sogar das Wertegerüst für unser Handeln in unserer Stadt".      

Beifall gab es für den in Duderstadt lebenden Kunstmaler Ulrich Hollmann. Er schenkte der Schützengesellschaft 14 Bilder, die er während des Schützenumzugs zu deren 700-Jahr-Feier im Jahr 2002 gemalt hatte. Dies sei für die Schützengesellschaft "eine große Ehre und Freude", betonte Kracht.

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