Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
„Die Liebe zur Musik muss da sein“

Shantychor plant Vereinsgründung „Die Liebe zur Musik muss da sein“

Die Liebe zur Musik ist es, die die 13 Mitglieder des Duderstädter Shantychors ganz besonders miteinander verbindet, sind sich die Männer einig. Alle 14 Tage treffen sie sich im Jugendgästehaus, um gemeinsam Musik zu machen.

Voriger Artikel
Gegen Mittelleitplanke geprallt
Nächster Artikel
Quelle zum Krafttanken

Probe des Shantychors in Duderstadt

Quelle: aib

Duderstadt. „Shantys sind Arbeitslieder von Seefahrern, die von der Fremde und der Sehnsucht nach der Heimat handeln“, erklärt Peter Palmai und fügt an: „Das schöne an dieser Musik ist, dass nicht alle Solo-Künstler sein müssen. Wenn man einigermaßen singen kann, dann passt das schon.“ Der Duderstädter ist Sprecher des Männerchores. 13 Jahre lang ist er selbst zur See gefahren. Daher habe diese Musik einen sentimentalen Wert für ihn. „Wenn man so lange zur See gefahren ist, weiß man, was Einsamkeit ist“, erläutert der Hobby-Musiker.

„Wenn man so lange zur See gefahren ist, weiß man, was Einsamkeit ist.“ Peter Pailmai, Sprecher des Shantychores Duderstadt

Gegründet hat sich der Chor vor rund drei Jahren. Damals waren es noch fünf Mitglieder; seit diesem Jahr sind es 13, von denen auch einige aus Nordhausen und Rüdershausen kommen. „Wir sind einfach ein paar lustige Leute, die gemeinsam Musik machen und gut drauf sind“, beschreibt Palmai seinen Chor. Zusätzlich zu ihrem Gesang spielen die Männer auch Instrumente. So begleiten sie sich selbst auf einem Keyboard, einer Gitarre, einem Akkordeon und einer Cajón. „Es ist ein schönes Gefühl des Zusammenhalts, wenn wir auftreten“, sagt Palmai. Unter anderem ist der Shantychor schon bei mehreren privaten und öffentlichen Feiern aufgetreten. Ihr Repertoire umfasst derzeit 35 Lieder.

Die Männer verstehen sich gut untereinander und lieben ihre Musik. Peter Palmai und Übungsleiter Hans Deppe sind zusammen zur Schule gegangen. Deppe kennt Shantys aus den 50er- und 60er-Jahren. Er habe die Musik schon immer gut gefunden. „Die Musik bereitet mir Freude, sonst würde ich sie nicht machen“, so der Duderstädter. „Die Chemie zwischen uns stimmt. Wir kommen alle aus verschiedenen Bereichen und finden in Shantys zusammen“, ergänzt Jürgen Bergmann, der Cajón spielt.

Vereinsgründung in Planung

Die Mitglieder planen, aus ihrem Chor einen Verein zu machen. Deppe zufolge wäre der Verein gemeinnützig. „Wir arbeiten kostendeckend und würden nur Fahrtkosten berechnen“, betont er. Hauptziel sei es, den Spaß an der Musik zu vermitteln. Der Chor sucht nach neuen Musikern, um sich zu vergrößern. Für Männer, die Bass oder Akkordeon spielen oder singen, sei die Tür immer offen, so Palmai. „Menschlich muss es passen und die Liebe zur Musik muss da sein“, so Palmai weiter.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter