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Duderstädter St. Cyriakus-Kirche soll umgestaltet werden

Es werde Licht und Farbe Duderstädter St. Cyriakus-Kirche soll umgestaltet werden

Mit einem neuen Lichtkonzept und frischer Farbe an den Kirchenwänden sollen die Duderstädter Kirche St. Cyriakus einen helleren, freundlicheren Innenraum bekommen. Der Umbau soll im kommenden Jahr beginnen, teilt Propst Bernd Galluschke mit.

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Quelle: Archivfoto

Duderstadt. Derzeit betrage die Lichtausbeute nur rund 30 Prozent, begründet Galluschke die Notwendigkeit, eine neue Beleuchtungsanlage zu installieren. „Manch einer hat schon darüber geklagt, dass gerade aus dem neuen Gotteslob die Texte nicht mehr gut lesbar sind.“ Ein weiterer Grund sei, dass die Kunstschätze in der gotischen Kirche nicht zur Geltung kämen. „Das ist besonders schade, da zum Beispiel die Schlusssteine im Deckengewölbe in ihrer Vielzahl ein Alleinstellungsmerkmal, aber kaum erkennbar sind.“

Die Gelegenheit der Beleuchtungsinstallation solle genutzt, werden, um nach rund 30 Jahren den Anstrich im Innenraum zu erneuern, „denn durch die Umluftheizung verdreckt im Laufe der Jahre eine Kirche.“

Galluschke hofft, der Kirche, die in den Status einer Basilica minor erhoben werden soll, eine hellere, freundliche Optik verschaffen zu können. Bis zum Festgottesdienst, zu dem Bischof Norbert Trelle am Sonnabend, 3. Oktober, erwartete wird, wird das aber nichts mehr: Erst nach Pfingsten im kommenden Jahr soll gebaut werden.

Die Arbeiten sollen dann rund vier Monate andauern. „Das bringt einige Einschnitte mit sich“, so Galluschke. Die Werktagsmessen müssten voraussichtlich in der Liebfrauenkirche oder in St. Servatius gefeiert werde. Das ausweichen auf kleineren Raum beziehungsweise die evangelische Kirche sieht Galluschke als „Chance für einen Prozess der geistlichen Erneuerung.

Die Auftragsvergabe erfolgt im Anschluss an einen Lichtplanungswettbewerb, für den sich im vergangenen Jahr der damalige Kirchenvorstand entschieden hatte. Er war vom Bistum Hildesheim ausgelobt und finanziert worden. Auch an der Finanzierung werde sich das Bistum beteiligen, kündigte Galluschke an.

Um über das Projekt zu informieren, sei ein Flugblatt in Vorbereitung. Außerdem solle es eine Informationsveranstaltung geben, in der sich Gemeindemitglieder zu den Plänen äußern können.

Bistum fördert mit 235 00

Für die Verwirklichung des Anstrichs und der Lichtinstallation werden voraussichtlich Kosten in Höhe von rund 450 000 Euro anfallen, erklärt Propst Bernd Galluschke. „Bei der Bedeutung von St. Cyriakus für die Region und darüber hinaus, wird das Bistum HIldesheim das Projekt mit 235 000 Euro fördern.“

Aus den Renovierungen von Glocken und Orgel bestehe noch eine Rücklage von rund 91 000 Euro. Die Deckungslücke von rund 124 000 Euro soll unter anderem mit Hilfe von Spenden und Förderungen finanziert werden. „Natürlich sind Anträge in Arbeit, um aus Stiftungen und anderen öffentlichen Quellen Unterstützung zu erhalten, aber allein damit ist der Erhalt der Substanz und die Pflege unserer Kirche nicht realisierbar“, so der Propst.

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©Richter