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Duderstädter Stadtmarketing auch im Sommer ohne Pause

Nach dem Markt ist vor dem Markt Duderstädter Stadtmarketing auch im Sommer ohne Pause

Fünfmal im Jahr herrscht auf Duderstadts Marktstraße der Ausnahmezustand: Dann stehen die  beliebten Themenmärkte an, die Treffpunkt Stadtmarketing organisiert. Derzeit ist Sommerpause – möchte man meinen. Aber die Vorbereitungen laufen das ganze Jahr über, wie Treffpunkt-Vorsitzender Hubertus Werner berichtet.

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Gartenmarkt in der Duderstädter Fußgängerzone.

Quelle: Schneemann

Duderstadt. Bereits Anfang des Jahres würden die Markttermine an potenzielle Standbetreiber herausgegeben, erklärt Werner. Dabei werde Wert darauf gelegt, nur Stände auf der Marktzeile stehen zu haben, die dem Thema des Marktes entsprächen. „Wir können nicht beim Wurstmarkt dieselben Anbieter haben wie beim Frühlingsmarkt“, sagt Werner – dann stehe das Motto Fitness im Vordergrund.

 
Das Abfragen der Standbetreiber sei Teil der Routine beim Treffpunkt, für die Planung aber Gold wert. Denn nur anhand der frühzeitigen Anmeldungen lasse sich schon Monate im Voraus am Aufstellplan arbeiten. „Wir haben immer eine Mischung aus Ständen, die traditionell dabei sind, und neuen Anbietern“, sagt er. Diese findet er, wenn er andere Stadtfeste besucht. Für die Zukunft hat Werner einen Wunsch: einen Marktschreier, der beim Apfel- und Birnenmarkt lautstark Obst anbietet. Den Aufstellplan zu erstellen, erfordere Akribie und Feingefühl. „Wir wollen schließlich keine parkenden Fahrzeuge auf den Fußwegen oder zugestellte Rettungswege“, beschreibt er das Problem. Zugleich aber sollten die Marktbeschicker beim Transport eine komfortable Situation vorfinden. Sie selbst hätten Pflichten zu erfüllen, die bei den Organisatoren im Sinne der Besucher streng gehandhabt würden: Das Thema müsse berücksichtigt werden, der Stand dürfe den lokalen Händlern keine Konkurrenz machen und sollte möglichst regional verhaftet sein oder das regionale Angebot ergänzen. „Und wir legen Wert auf einen gepflegten Stand.“

 
Schließlich seien die Themenmärkte in den vergangenen Jahrzehnten zu Aushängeschildern für die Stadt geworden. „Mit unserer Arbeit haben wir uns einen Stellenwert und eine Verlässlichkeit aufgebaut“, ist Werner überzeugt. Das Gelingen sei für das Prestige der Stadt wichtig, aber auch eine finanzielle Herausforderung. Je nach Größe des Marktes würden zwischen 15 000 und 25 000 Euro investiert. Dabei schlage allein die Werbung in Online- und Printmedien, auf Bussen und auf Großflächen bereits mit rund 10 000 Euro zu Buche. Zusätzlich würden Merkkalender verteilt und Presseinfos an Fernsehsender und Radiostationen verschickt. „Wenn wir dann am Veranstaltungstag sehen, dass alle Parkplätze in der Stadt belegt sind, haben wir alles richtig gemacht.“

 

Treffpunkt Stadtmarketing
Treffpunkt Stadtmarketing organisiert Märkte von klein und andauernd (Weihnachtstreff am Rathaus gemeinsam mit Duderstadt 2020) bis hin zu groß und zweitägig (Apfel- und Birnenmarkt mit rund 100 Ständen). Außerdem beteiligt sich der TSD an der Duderstädter Musiknacht. Das Ziel dabei ist, Werbung für die Mitglieder des Werbeverbundes zu machen.Die Themenmärkte öffnen Standardmäßig um 10 Uhr am Sonnabend und sonntags um 11 Uhr. Zudem haben die Geschäfte sonntags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Damit wird die Sonntagsöffnungszeit von fünf Stunden eingehalten. ne
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