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Duderstädter Stammtisch organisiert Rallye durch den Landkreis

Oldtimer auf Orientierungsfahrt Duderstädter Stammtisch organisiert Rallye durch den Landkreis

Flotte Flitzer aus Italien, scharfe Schlitten aus England und heiße Öfen der deutschen Hersteller sind am Sonntag, 14. Juni, im Landkreis Göttingen unterwegs. Dann veranstaltet der Oldtimer-Stammtisch Duderstadt seine erste Rallye rund um Duderstadt.

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Goggo T250.

Quelle: Richter

Duderstadt. Teilnehmen werden 55 Fahrzeuge, darunter fünf Fahrer von Youngtimern. „Wir hatten ursprünglich für 50 Teilnehmer ausgeschrieben, dann kamen immer mehr Anmeldungen. Also haben wir aufgestockt“, sagt Christian Spicka vom Organisationsteam. Zu sehen sein werden Schätzchen vom Goggo T250, dem kleinsten unter den startenden Fahrzeugen, bis hin zum Ford Mercury XR-7, dem größten Auto unter den Oldtimern.

Außerdem ist mit dem Excalibur Serie 3 ein seltenes Retro-Fahrzeug dabei. „Es wurde 1978 als Replik eines Fahrzeugs aus den 1930er-Jahren gebaut“, erklärt Spicka. Dabei sei die seinerzeit moderne Technik in einem alten Look verpackt worden. Auch technische Besonderheiten wie ein Wankelmotor werden zum Einsatz kommen. In diesem Fall ist der Kreiskolbenmotor eingebaut in einen NSU RO 80, Baujahr 1972. „Das System hat sich nicht durchgesetzt, solche Motoren sind also nicht allzu häufig zu sehen“, so Spicka.

Für Zuschauer wird es entlang der Strecke mehrfach möglich sein, einen Blick auf die historischen Fahrzeuge zu werfen. Nach dem Start um 11 Uhr auf dem Parkplatz der Volksbank am Zentralen Omnibus-Parkplatz in Duderstadt geht es für die Teilnehmer über Westerode, Esplingerode, Seulingen, Landolfshausen, Potzwenden, Sattenhausen, Wöllmarshausen, Rittmarshausen, Kerstlingerode, Beienrode und Etzenborn nach Nesselröden. Dort soll gegen 12.45 Uhr die Durchfahrt sein.

Anschließend begeben sich die Teilnehmer auf die Strecke nach Werxhausen, um von dort aus über Desingerode, Seeburg, Bernshausen, Germershausen, Rollshausen, Obernfeld und Mingerode zurück nach Duderstadt zu fahren. Dort werden sie – nach rund 95 Kilometern Fahrt – ab 14.30 Uhr erwartet. Die Fahrzeuge sollen anschließend in der Marktstraße zu sehen sein, wo um 16.30 Uhr die Siegerehrung vorgenommen werden soll.
Unterwegs erwarten die Rallye-Teilnehmer verschiedene Aufgaben. „Bei der Ausfahrt geht es nicht um Geschwindigkeit“, erklärt Spicka. Es handele sich um eine Orientierungsfahrt, bei der das Lesen und Interpretieren der Strecke im Vordergrund stehe.

Die Vorbereitungen seien alle getroffen, so Spicka. „Jetzt hoffen wir nur noch auf trockenes Wetter“ – auch im Sinne der Zuschauer, die an diesem Tag die Möglichkeit haben sollen, motorisiertes Kulturgut zu betrachten.

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